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Werner Glanz erfolgreich im Super-Handicap

Juli 26, 2010 by  

Portrait Werner Glanz. © turfstock.comBad Harzburg – Die Rennwoche 2010 auf der Galopprennbahn in Bad Harzburg ist am Wochenende sehr gut vom Start gekommen. Nach zwei Tagen ist der Wettumsatz, wichtigste Indikator für den Erfolg einer Rennveranstaltung, höher als im vergangenen Jahr. Am Sonntag wurden exakt 201.295 Euro in neun Rennen gewettet, rund 187.000 Euro waren es im vergangenen Jahr an gleicher Stelle. Dabei fehlte diesmal allerdings eines der umsatzstarken Viererwettrennen.

10.000 Besucher sorgten an diesem Sonntag für einen ausgezeichneten Zuspruch. Das wichtigste Rennen des Tages, das über 3550 Meter führende Seejagdrennen ging nicht unerwartet an die elf Jahre alte Stute Allegan, die bereits vier Rennen dieser Art für sich entscheiden konnte. Elfi Schnakenberg trainiert sie in Jerusalem in Verden, im Sattel saß Julian Marinov. Mit Alanco (Vlastislav Korytar) konnte ein weiteres Schnakenberg-Pferd Platz zwei belegen, Dritter wurde der belgische Gast Geisha Dream (Philippe Allaert).

Am Samstag waren trotz kühler Witterung knapp 5.000 Zuschauer auf die Bahn gekommen. Der Wettumsatz von 215.000 € in den acht Rennen des Tages bedeutete ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erstmals wurden gleich am Samstag zwei der mit jeweils 20.000 € dotierten Super-Handicaps über jeweils 1850 Meter ausgetragen. Das erste ging an die aus München angereiste Stute Wyoming aus dem Stall von Werner Glanz (Foto), im Sattel saß Maria Papke, die den zuvor gestürzten Jozef Bojko ersetzte. Die 184:10-Außenseiterin setzte sich gegen 15 Gegner mit der Favoritin Neapel (Eduardo Pedroza) sicher durch, Dritter wurde Dangus (Cevin Chan) vor Readyspice (Wladimir Panov). Die Viererwette wurde einmal bei einer Internet-Wettannahme getroffen, der Gewinner konnte sich bei einem Grundeinsatz von 50 Cent über eine Auszahlung von 28.093 € freuen. Das zweite Superhandicap ging an den Favoriten Engai, den Norbert Sauer in Dortmund trainiert. Jockey Filip Minarik feierte dabei den 991. Erfolg seiner Laufbahn.

Ein zunächst folgenreich aussehender Sturz im ersten Rennen ging am Ende noch halbwegs glimpflich ab. Die Stute Fancy’s Surprise hatte nach wenigen hundert Metern einen Haken geschlagen und ihren Jockey Jozef Bojko ins Gras befördert. Darüber stürzten zwei andere Pferde. Während die Pferde keine Verletzungen davon trugen, wurden bei Bojko und seinem Kollegen Rastislav Juracek Gehirnerschütterungen diagnostiziert. Beide Jockeys haben das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen, werden schon am kommenden Wochenende wieder reiten können.

© Text: Daniel Delius, Harzburger Rennverein

© Foto: turfstock.com, München

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