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Weidenpescher Turf geht am 9. November noch in eine Verlängerung

Oktober 15, 2013 by  

Koffi Angel ( Wladimir Panov )Pressemitteilung – Normalerweise wäre nach dem letzten Rennen für dieses Jahr Schluss gewesen. Folglich firmierte der Renntag im Weidenpescher Park auch als „Großes Saisonfinale“. Ganz kurzfristig jedoch, als das gesamte Programm längst stand und von A bis Z alles auf das Finale des Kölner Rennjahres 2013 eingerichtet war, entwickelte sich das, was dann zu einer guten Nachricht für alle domstädtischen Galopprennsportfreunde wurde. Ihr Inhalt: ein noch zusätzlicher Renntag in diesem Jahr in Köln, und zwar am Samstag, dem 9. November.

Der sportliche Nachschlag kam auf Initiative von German Racing, des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen sowie der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen zustande. Und der Kölner Renn-Verein unterstützt das Vorhaben, indem er diesen Renntag ausrichtet.

Koffi Angel nicht unerwartet
Doch Saisonfinale hin oder her. Auch der 13. Oktober reihte sich ein in die Reihe der vorausgegangenen Termine, die allesamt bestens gelaufen waren. Sportlich stand dabei alles im Zeichen des Stutenpreises der Ilse und Heinz Ramm-Stiftung, einem international besetzten Listenrennen. Der Erfolg von Rennstall Darbovens vierjähriger Koffi Angel war hier alles andere als eine Überraschung, da sich die Stute schließlich am Tag des Preises von Europa schon groß angekündigt hatte. In Hannover-Langenhagen hat Trainer Hans-Jürgen Gröschel sie aus kleinsten Anfängen kontinuierlich nach oben gebracht und jetzt mit ihr in Köln bereits den siebten Sieg eingefahren. Koffi Angels Jockey Waldimir Panov vertraute voll und ganz auf ihren Speed und fing in der Schlussphase noch Nevada und Molly Amour sicher ab, als die beiden bereits den Sieg alleine unter sich auszumachen schienen. Vierter wurde die britische Gaststute Galician.

Hoffnungsvolle Zweijährige
Wladimir Panov hatte zuvor schon das Eröffnungsrennen gewonnen und dabei den zweijährigen Debütanten Wild Chief derart groß in Szene gesetzt, dass man anschließend der allgemeinen Meinung war, dem ersten Erfolg eines hoffnungsvollen Hengstes beigewohnt zu haben. Auch der zweitplatzierte Stanley, immerhin ein Halbbruder des Europa-Preis Siegers Scalo, hinterließ dabei einen guten Eindruck, selbst wenn er seiner deutlichen Favoritenrolle nicht gerecht wurde.

Ein ähnliches Bild ergab sich im zweiten Rennen für den Jahrgang 2011, als die Stute Meerjungfrau unter dem Franzosen Eddy Hardouin gegen den Hengst Diplomat gewann.

Nach dem Erfolg von Wild Chief und vor dem Sieg von Meerjungfrau war das Siegerpodest im Führring zwischenzeitlich einmal ganz anders besetzt als gemeinhin. Der Kölner Renn-Verein ehrte da nämlich die drei jungen Gewinner eines Malwettbewerbs, der anlässlich eines Renntages im Sommer stattgefunden hatte. Den kleinen Herrschaften war die ganze Sache offensichtlich leicht suspekt, ihre Mienen jedenfalls blieben die ganze Zeit über mehr oder weniger skeptisch. Ein stiller Beobachter der Szene befand, dass sich die drei mehr innerlich freuen würden.

Damit könnte er durchaus richtig gelegen haben. Die gesamte Kölner Galoppgemeinde freute sich heute allerdings auch. Sowohl innerlich als auch äußerlich auf Samstag, den 9. November. Den dann definitiv letzten Renntag 2013 im Weidenpescher Park. Beginn ist ab 12.30 Uhr.

Pressetext:  Juppi Kammerinke
Foto: Klaus-Joerg Tuchel/offiziell

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