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Turfcast fragt im Dutzend – Norbert Rumstich

November 28, 2008 by  

turfcast.de – In welchem Jahr gewann Lando denn nochmal das Deutsche Derby? Wer waren in diesem Jahr eigentlich die zweit- und drittplatzierten Pferde? Auch wenn man denkt, dass sich solche Ereignisse und Ergebnisse förmlich ins Gedächtnis brennen, so muss man doch leider immer wieder feststellen, dass Jahreszahlen verschwimmen, Namen verrutschen und manchmal sogar in Vergessenheit geraten.

Ein Mann hat diese Tatsachen bereits seit längerem erkannt und sich mit seiner Website galopp-sieger.de zum Galoppgedächtnis gemacht. Norbert Rumstich zeichnet als Galoppgedächtnis verantwortlich. Hauptberuflich widmet er sich seiner Software Firma und in seiner Freizeit entspannt Norbert Rumstich sich bei der Pflege der Renndaten.

Seit dem Windelalter ist er dem Rennsport aktiv verbunden und hat somit viel zu erzählen. Freuen Sie sich auf Norbert Rumstichs Dutzend Antworten und klicken Sie mal rein in www.galopp-sieger.de, dann werden Sie herausfinden, dass Lando 1993 mit Andrzej Tylicki das Deutsche Derby gewann und, ach nein, das sehen Sie am liebsten selber nach oder wissen Sie den Zweit- und Drittplatzierten im Deutschen Derby 2008 noch?

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1. Sie sind der Gründer von Galopp-Sieger.de. Einer freizugänglichen Datenbank für die Ergebnisse großer und bedeutender Galopprennen weltweit. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?
Es gab eine Broschüre des DVR, da waren die Sieger großer Rennen in Deutschland bis 1988 aufgelistet, und im Internet gab es keine Quelle, in der man die großen deutschen Rennen auf einen Blick fand. Das war der Anfang und dann bekommen solche Projekte eine gewisse Eigendynamik. Nur deutsche Rennen war zu wenig, die großen europäischen Rennen kamen dazu, dann Abstammungsdaten etc.

Heute sind wir wohl das größte Portal über den europäischen Rennsport und die Vollblutzucht mit seinen tragenden Rennen und großen Hengst- und Stutenlinien. Die große Tradition des Galopp-Sports ist eines der Pfunde, mit denen der Galoppsport wuchern kann, und mit Galopp-Sieger möchten wir Interessierten die Möglichkeit geben, diese Tradition ein wenig zu erleben. Im Schnitt haben wir 200 Besucher am Tag, was für ein Portal ohne Werbung sicher ein guter Wert ist. Viele Besucher landen bei uns auf der Suche nach uralten Pferden oder Rennen. Das zeigt mir immer wieder, daß es gut war, ein solches Portal aufzusetzen.

Die Engländer haben den Sport erfunden und jetzt sorgen wir mit Galopp-Sieger dafür, daß er von seinen Ursprüngen bis heute sauber dokumentiert wird.

2. Ihre Daten gehen aktuell zurück bis ins Jahr 1934. Und Sie planen bis ins Jahr 1900 die Daten zu vervollständigen. Parallel sind Sie noch Inhaber der Firma Software Service Rumstich. Wie schaffen Sie das alles?
Es ist nicht so, daß wir alle Rennen aus den alten Jahren manuell erfassen. Für viele Rennen liegen die Basisdaten aus gescannten Unterlagen bereits vor. Mit einem 8-Stundentag ist das natürlich nicht zu schaffen, aber ich mache auch nicht alles selbst. Wenn im Büro nicht ganz soviel zu tun ist, “darf” meine Mitarbeiterin alte Rennergebnisse abtippen.

Und wenn ich abends zu Hause bin, entspanne ich bei der Vervollständigung der Renndaten. Auch wenn meine Familie mittlerweile mal dazwischen funkt und mehr Zeit einfordert.

Galopp-Sieger ist für mich auch eine wenig “Spielwiese” oder Testlabor für die Entwicklung von Internetlösungen. Insofern hat es auch einen technischen Hintergrund.

Außerdem arbeiten mir zwei wichtige Helfer von extern zu: Herr Dr. Richter aus Aachen pflegt sehr eifrig alte Daten und hat ein ungeheueres Fachwissen über die großen Rennen in Deutschland und England. Ebenso ist Herr Heicke aus Hoppegarten, der Sohn des früheren Rennkommentators, “im Team”. Das ist eine enorme Entlastung und ohne diese Unterstützung wäre ich noch lange nicht so weit.

Die neuen Rennen werden fast vollständig über Schnittstellen gepflegt, ein Mausklick und das Rennen ist in wenigen Sekunden online. Mit guter Programmierung kann man viel rationalisieren und organisieren.

Es wäre natürlich alles etwas leichter, wenn wir einen namhaften Sponsor hätten, um Erweiterungen schneller zu realisieren. Im Moment trage ich die Kosten allein und vor allem die Programmierung hat Kosten im merklichen fünfstelligen Bereich verursacht.

3. Planen Sie noch weitere Internetprojekte?
Ich habe einen ganzen Schrank voller Ideen, aber die müssen auch alle finanziert werden. Eines wäre ein Werbe- und Marketing-Portal für den Rennsport. Die Faszination Galopp mit Daten, Berichten, bewegten Bildern, Informationen für Neueinsteiger und alte Hasen.

Aber mit der Entwicklung einer solchen Seite und dem ins Netz stellen, ist es dann nicht getan. Es müssen aktuelle Berichte geschrieben und regelmäßige Info-Mails zu kommenden Renntagen oder Veranstaltungen rund um den Rennsport verschickt werden – Kundenbindung und -Information eben.

Macht man eine seriöse Kalkulation für ein solches Projekt, dann erscheint Galopp-Sieger dagegen wie ein Kleinprojekt. Auch von daher kann ich ein solches Projekt nicht alleine finanzieren. Dafür müßte ein entsprechender Betrag zur Verfügung stehen, der mir eine zügige und optimale Realisierung ermöglicht.

4. Die Lage im deutschen Rennsport ist ernst. Der Renn-Klub Frankfurt am Main meldet Insovenz an. Die Rennvereine müssen seit Jahren gravierende Umsatzeinbußen verkraften. Deutschlandweit stehen 2624 aktive Galopper -Stand: 16.10.08, Quelle: DVR- im Training. Die Aktiven sprechen von einer Untergangsstimmung. Immer mehr Renntag fallen aus. Sehen Sie einen Hoffnungsschimmer am Horizont?
Gäb’s die Hoffnung nicht, wär’ die Welt nicht mehr. Ich bin zuversichtlich, daß der Rennsport sich positiv entwickeln wird. Die Struktur-Reform scheint nach meinen Wissen in vielen Dingen auf dem richtigen Weg zu sein. Auch wenn alles sehr lange dauert, vor allem die rechtlichen Prüfungen, Genehmigungen durch das Kartellamt, Investorensuche etc.. Ich kann einerseits die Ungeduld verstehen, andererseits sind durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen viele Punkte zu beachten. Wenn die Verträge nicht sauber sind, hätte das fatale Folgen, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Diese Reform hätte vor 10 Jahren konzipiert und umgesetzt werden müssen, damals war der Rennsport noch viel populärer, in den Medien präsenter und die Rahmenbedingungen waren noch nicht so reglementiert. Aber damals sonnte man sich im Erfolg und dachte nicht, daß sich der Wind drehen kann – und es war ein großer Fehler, die Buchmacher als Partner zu sehen und keine eigenen Anstrengungen zu unternehmen, die Offtrack-Wettumsätze selber zu generieren.

Außerdem hat der Rennsport das Internetzeitalter fast vollständig verschlafen – jetzt muß man aufholen.

In vielen Ländern der Welt boomt der Galoppsport und im Pferdeland Deutschland soll dies nicht möglich sein?

5. Kennen Sie ein Rezept um die kontinuierlich fallenden Umsatzeinbrüche auf dem Wettmarkt zu stoppen?
Ein Rezept gibt es nicht, es sind viele Maßnahmen erforderlich.

Aber man sollte nicht beim Wettumsatz anfangen. Der Rennsport muß die junge Generation, die gut verdienende Mittelschicht ansprechen. Wer vom Sport fasziniert ist und dann beim Wetten verliert, bleibt trotzdem dabei.

Der Fußball macht es uns vor – neben dem Bereich für das breite Publikum gibt es große VIP-Bereiche, in denen Firmen für viel Geld eine Loge mieten und dort mit Geschäftsfreunden einen schönen Nachmittag erleben. Das ist natürlich auch eine Frage der Baulichkeiten. Hannover macht da vieles vor und das sollte für viele Vereine als Vorbild dienen. Das Angebot darf sich aber keinesfalls nur an eine “geborene” Zweiklassengesellschaft richten, sondern es müssen Türen sein, die man mit einer Eintrittskarte öffnen kann. So dass auch Handwerker oder Mittelständler für Ihre Geschäftsfreunde einen Tisch mit Full-Service zu einem Pauschalpreis kaufen können, dort einen schönen Tag verleben und eben auch ein wenig die Luft der „Schönen und Reichen“ atmen können, ohne daß es ein Vermögen kostet.

Der Rennsport muß auf die Straße gehen – sich an die breite Masse richten. Vor großen Renntagen würde ich ein paar gut gebriefte und nett aussehende Studentinnen im Jockeydress in die jeweilige Fußgängerzone stellen und Infozettel verteilen lassen, die vielleicht mit reduziertem Eintritt und einem kleinen Wettgutschein locken. Die Leute müssen erst mal auf die Bahn kommen und wenn es ihnen gefällt, fangen sie auch an zu wetten und – noch besser – sie kommen wieder.

Auf der Rennbahn selber muss es eine gute Betreuung geben. Der Neuling weiß oft nicht, wie er wetten soll. Hier bin ich dann wieder bei den netten Mädels, von denen man sich doch gerne ansprechen und helfen läßt. Selbstverständlich ist ein perfektes Briefing der jungen Damen unbedingt erforderlich. Wenn der neue Besucher dann Spaß hat, ist doch die Wahrscheinlichkeit größer, daß er wieder kommt, als wenn er unwissend umherirrt und nicht weiß, was eigentlich Sache ist, warum nun Gänseblümchen 500:10 auf Sieg zahlt und Quijano nur 20:10.

Neubesucher, die nicht an die Hand genommen oder “geführt” werden, sind relativ schnell wieder weg. Ihnen fehlt aus vielen Gründen der Zugang zur Materie, damit sie wieder kommen.

Und wie die Leute wetten, wenn Umgebung und Stimmung passen, hat man in der Surumu-Lounge auf dem BBAG-Gelände am Breeders’ Cup-Day gesehen. Da gingen viele große Scheine an den Wettschalter und German Tote hat ein gutes Geschäft gemacht.

Weiss der Rennsport eigentlich, was seine potentiellen Kunden wünschen, welche Vorstellungen Sie vom Galopp-Sport im Allgemeinen oder einer Galopp-Rennbahn im Speziellen haben? Marktforschung, Zuschauerbefragungen etc. sind meines Erachtens noch nie wirklich gemacht worden.

6. Die Strukturreform ist beschlossene Sache und mit RaceO + Partner ist auch der Investor bekannt. Welche Erwartungen haben Sie an die Führungskräfte der Strukturreform?
Die gleichen, die der König von Preußen an seinen Staatskanzler Carl August von Hardenberg hatte, als das Land nach der Niederlage von Jena und Auerstedt darniederlag und mit seinen Reformen für die Wende zum Guten sorgen sollte.

Jede Entscheidung, die getroffen wird, muß im Sinne des Rennsports getroffen werden, persönliche und eigene wirtschaftliche Interessen müssen hinten anstehen. Es muß klare Zielvorgaben geben und eine regelmäßige Überprüfung, wie weit diese erfüllt sind. Es darf jedenfalls keine diffusen Beraterverträge mehr geben, wo viel Geld für minimale Leistung ausgegeben wird.

Das Verhältnis zu den Buchmachern muß neu geordnet werden. Es kann nicht sein, daß der Schwanz mit dem Hund wedelt. Wir haben per Gesetz die Buchmacher und müssen damit leider im Moment leben. Die Buchmacher berufen sich immer auf die Gewerbefreiheit aus dem RWLG von 1922. Dabei wird gerne vergessen, unter welchen Bedingungen dieses Gesetz zustande gekommen ist. Diese Gewerbefreiheit darf aber nicht zur Folge habe, daß der Rennsport die Kosten der Rennveranstaltung trägt und die Buchmacher den Gewinn machen. Das ist schon fast so, als wenn sich Raubkopierer auf die Gewerbefreiheit berufen dürften und die Produkthersteller bei den Lizenzen in die Röhre gucken. Es wird nicht leicht sein, aber eine gesetzliche Regelung, die Wettannehmer generell verpflichtet, eine Lizenzgebühr an den Veranstalter abzuführen, wird eine wichtige Aufgabe in der neuen Struktur.

Die Buchmacher haben das ganze Jahr Gelegenheit gehabt, sich durch eine hohe Vermittlungsquote als Partner des Rennsports zu positionieren, dies haben sie nicht gewollt. Als logische Folge müssen sie zukünftig entweder zahlen oder sind nicht mehr im Boot. Es kann jedenfalls nicht weiter der Status Quo sein, daß der Rennsport von den Buchmachern wie das Wirtstier von den Parasiten ausgesaugt wird. So wie in der Software Microsoft von jeder verkauften CD eine Lizenzgebühr erhält, sollte der Rennsport von jeder abgeschlossenen Wette eine Provision erhalten, egal, in welchem Land die Wette gehalten wird und um welche Wettart es sich handelt

Des Weiteren muss die Internet-Präsenz dringend ausgebaut werden und die Wettplattform des Rennsports muß das beste Portal für Pferdewetten im Internet sein. Wenn die lizenzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden können, kann der Rennsport auch als Buchmacher für Online-Wetten auftreten und dann fließen die Erlöse 1:1 in den Sport.

Schließlich und endlich muß es eine Marke “Galopp-Rennen” mit einem stringenten CI und einem hohen Wiedererkennungswert geben, unter der alle Marketing- und Werbeaktivitäten organisiert werden.

7. Wo wetten Sie bevorzugt? Auf der Rennbahn vor Ort oder im Internet?
Ich wette überwiegend auf der Rennbahn. Mir ist das Pferd wichtiger als die Papierform und wenn ich dann auf einen Mumm haben, bekommt er was mit oder wird in einer Kombinationswette gestellt.

8. Was würden Sie machen wenn es in Deutschland keine Galopprennen mehr gäbe?
Für dieses Szenario habe ich keinen Plan, weil nicht sein kann, was nicht sein darf – Deutschland ohne Galopprennen wäre wie eine Erbmonarchie auf dem Stuhle Petri.

9. In Deutschland herrscht im Rennsport ein Fachkräftemangel und die Rennställe stehen im direkten Wettbewerb für qualifiziertes Personal. Der Arbeitsalltag eines Pferdewirts ist schwer und die Entlohnung oftmals gering. Wenige der Nachwuchskräfte schaffen den dauerhaften Sprung in die Jockeyelite. Der Ausbildungsberuf Pferdewirt/in Rennreiten spielt daher bei der Berufswahl der Jugendlichen kaum noch eine Rolle. Was muss passieren, um dieses Berufsbild wieder attraktiv auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren?
Da ist natürlich erst einmal das Problem, daß die Menschen immer größer und damit schwerer werden. Damit ist der Kreis der potentiellen Rennreiter schon per se sehr eingeschränkt. Und dann beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz – ein nicht medienpräsenter Sport hat weniger Fans und damit auch weniger potentielle Berufsinteressenten.

Das Rennpreisniveau liegt in Deutschland ungefähr auf dem Niveau der 80iger, teilweise noch darunter und das bei mehr als doppelt so hohen Kosten. Da kann man keine tollen Löhne bezahlen.

Die Finanz-Struktur muß verbessert werden, damit steigt dann auch die Attraktivität des Berufsbildes Rennreiter.

10. Wie sind Sie in den Rennsport gekommen?
Meine Familie beschäftigt sich seit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beruflich mit Pferden, mein Vater hat selbst nach dem Krieg einige Rennen geritten, mußte es dann aber aus Gewichtsgründen schnell wieder lassen. Aber Vollblüter – auch als Dressurpferde – spielten für ihn immer eine große Rolle und so bin ich in den Sport einfach reingerutscht. Geritten bin ich ja schon in Windeln.

11. Welcher Galopper ist Ihr persönlicher Star und warum?
Da gibt es so viele – Kincsem ist immer noch die ungekrönte Königin mit einem wahrscheinlich ewigen Rekord. Windwurf in den 70igern war für mich der erste “erlebte” Bezugspunkt zum Rennsport. Nearco ist für mich immer noch der Superstallion, der die Vollblutzucht wie kein zweiter im 20. Jahrhundert beeinflußt hat. Drei Pferde aus drei Epochen, die mich in besondere Weise faszinieren.

Ich habe durch Galopp-Sieger einfach zu viele Rennkarrieren großer Pferde im Kopf, als daß ich es auf ein Pferd reduzieren kann.

12. Erzählen Sie uns Ihr kuriosestes Erlebnis im Rennsport.
Es geschah in der Morgenarbeit. Wir hatten damals „Gote“, einen alten Kämpen, den nichts mehr erschüttern konnte und wenn Startmaschine mit einem schwierigen Pferd geübt wurde, war er immer Führpferd.

Es gab bei Peter Lautner einen „Kontonisten“, der die Startmaschine gar nicht mochte. Und eines morgens standen wir in der Maschine und warteten, daß der andere rein ging. Weil es bequemer war, hatte ich die Füße auf die Trittleisten gestellt. Der andere ging hinein und wollte sich hinwerfen, weil er wohl Platzangst hatte, so daß der Jockey “ab” rief. Gote graste zwar, aber als die Maschine aufging, sprang er sofort ab und ich stand auf den Trittleisten ohne Pferd darunter. Wäre es gefilmt worden, hätte man es bei Pleiten, Pech und Pannen senden können.

© Text & Foto[M]: turfcast.de, München

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