German Tote – Sandbahn Grand Prix
Februar 28, 2008 by Ekbert
Neuss - Am Sonntag wird der Höhepunkt der laufenden Wintersaison gestartet, das einzige internationale Listenrennen, ein sogenanntes Black -Type -Rennen auf einer deutschen Sandbahn. Nach der Starterangabe kann man tatsächlich mit dem Starterfeld sehr zufrieden sein. Elf Kandidaten werden sich am kommenden Renntag im German Tote – Sandbahn Grand Prix dem Publikum präsentieren. Ein großes Feld, das man auf der Ebene eines Listenrennens selten sieht. Was die Klasse der Starter betrifft, so kann man mit Fug und Recht behaupten, dass am Sonntag die absolut besten deutschen Sandbahnspezialisten zu sehen sind. Keiner fehlt in dieser Auseinandersetzung und dieses Rennen wird sicherlich Aufschluss darüber geben, wer momentan auf den Allwetterbahnen der Beste ist. Sie werden von dem französischen Gast Merlerault herausgefordert. Für einige Kandidaten könnte es zudem nach diesem zweiten Lauf weitergehen nach England, Italien oder Schweden. Dort stehen auf den Allwetterbahnen Lingfield, Rom und Jägersro die nächsten Prüfungen der European All Weather Series (EAWS) für Rennpferde dieser Qualität im Frühjahr noch an.
Der Sieger des ersten Laufs im französischen Cagnes sur Mer, Gris de Gris startet nicht in Neuss und kann daher den Zusatzbonus von 250.000 Euro, für den Sieger aller fünf Läufe, nicht mehr gewinnen. Der Neusser Sieger hat jedoch die Möglichkeit den Zusatzbonus von 100.000 Euro zu bekommen, wenn er auch die drei letzten Läufe gewinnt. Im ersten Lauf der Serie waren Merlerault und Fighting Johan auf den Plätzen zwei und fünf nicht weit vom Sieger geschlagen und sollten nach diesen Leistungen die Favoritenpositionen übernehmen. Merlerault, der in der französischen Trainingszentrale Chantilly von Philippe Demercastel trainiert wird, hat im vergangenen Jahr den 1. Lauf in Cagnes sur Mer gewonnen. Er verzichtet sogar auf seine Einladung nach Dubai zur Godolphin Mile um mit dem Championjockey Stephane Pasquier, der den Neusser Sandbahn Grand-Prix schon 2005 mit Billy Allen gewann, seine guten Chancen in Neuss zu nutzen.
Die Platzierten aus dem Grand-Prix 2007 – Grantley und Personal Power bekommen starke Konkurrenz aus der Schweiz von Quiron, der im Grand-Prix von St.Moritz fast seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt hätte und in Neuss auch schon gegen Grantley gewonnen hat. Für internationales Flair sorgt auch Elusive Flash, den sein russischer Besitzer Rashit Shaykhutdinov mit guten Leistungen in England gekauft hat und nun von dem Tschechen Miroslav Rulec in Iffezheim trainieren wird. Als Lokalmatadoren müssen Led Zeppelin aus dem Stall von Horst Steinmetz und die Monsuntochter Noreen aus dem Quartier von Axel Kleinkorres ihr Können auf der Heimatbahn noch unter Beweis stellen. Der Final-Lauf zum Fährhof Nachwuchs-Cup – Sabiango Rennen wird als bestes Handicap des Tages eine spannende Prüfung, denn vom Höchstgewicht Ferrario (59,5 kg)
© Neuss Galopp – Team





