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Noch 34 Galopper-Damen sind im Rennen

Juli 21, 2010 by  

Peter Schiergen und Jockeys © turfstock.comDüsseldorf – Der Countdown läuft: 34 dreijährige Stuten sind derzeit noch für den Henkel-Preis der Diana, das Deutsche Stuten-Derby am 1. August auf der Düsseldorfer Rennbahn Grafenberg, startberechtigt. 400.000 Euro plus 250.000 Euro Prämien gibt es in dem 2.200-Meter-Rennen zu gewinnen, für das die Situation zehn Tage zuvor noch ziemlich unklar ist. Das resultiert aus der Tatsache, dass in den bisherigen relevanten Vorbereitungsrennen die favorisierten Pferde Niederlagen einstecken mussten.

Zumindest in der Breite ist es der Kölner Trainer Peter Schiergen (Foto), 45, der besonders gut gerüstet erscheint. Aus seinem Reservoir von rund 120 Pferden im Stall kommt etwa Elle Shadow aus dem Sauerländer Gestüt Wittekindshof, die aktuell Zweite im Hamburger Stutenpreis war. Sie hat dort eine etwas schwächere Leistung aus Berlin-Hoppegarten korrigiert, war aber bei allen ihren Starts unter den ersten drei. Weitere mögliche Schiergen-Starter in der „Diana“ sind mit Nianga aus dem Bremer Gestüt Fährhof die Vierte aus dem Hamburger Rennen, mit Saldennähe eine weitere Wittekindshoferin sowie Nicea aus dem Freiburger Stall Nizza.

Nicea und Saldennähe waren zuletzt in einem Vorbereitungsrennen auf die „Diana“, dem airberlin-Topbonus-Rennen, in Düsseldorf am Start, belegten dort die Plätze drei und vier. Gewonnen wurde diese Prüfung von der von Torsten Mundry, 39, in Warendorf trainierten Amare, einer Stute im Besitz des Wittener Einrichtungsunternehmers Manfred Ostermann, die sich stark gesteigert hatte. Zweite wurde damals Dr. Christoph Berglars Warsaw Ballet, die Andreas Wöhler, 48, in Gütersloh trainiert.

Diese beiden gelten als feste Starter für den Henkel-Preis der Diana. Wöhler hat aber auch noch ein zweites Ass im Ärmel, Gestüt Ravensbergs Waldjagd. Diese enttäuschte in Hamburg, kam mit den dort allerdings subtropischen Temperaturen nicht zurecht und könnte sich am übernächsten Sonntag rehabilitieren. In Betracht käme aus seinem Stall mit Tech Exceed zudem eine dritte Stute aus dem Gestüt Wittekindshof, sie hat gerade in Mailand ein großes Rennen gewonnen.

Mit besonderer Spannung wird der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein den kommenden Montag, 26. Juli, erwarten. Denn an diesem Tag besteht die Möglichkeit einer Nachnennung für den Henkel-Preis der Diana. Stuten, die am 9. Juni 2009, dem ursprünglichen Meldeschluss, nicht genannt waren, können für zehn Prozent der Preisgeldsumme, also 40.000 Euro, zusätzlich nominiert werden. Das endgültige Starterfeld steht am Donnerstag, 29. Juli, fest.

Der Preis der Diana – 1857 zum ersten Mal in Berlin-Tempelhof ausgetragen ist das traditionsreichste Stutenrennen in Deutschland. Seit 2006 präsentiert Henkel die hochkarätige Veranstaltung auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg.

© Text: Marco Lippert
© Foto: turfstock.com, München

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