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Galopper Miss Europa meldet sich zurück

Mai 12, 2010 by Ekbert 

zielspiegel_20090710newm_uk_0021Krefeld – Sie kommt nicht aus Frankreich, Italien oder Spanien. Sie kommt aus Köln, die Rede ist von einer bemerkenswert guten Stute. Mit Sicherheit eine der besten, die der Vollblutjahrgang 2006 hervorgebracht hat. Ihr Name: Miss Europa. 2009 siegte sie im Diana-Trial in Berlin-Hoppegarten, unterlag später dem jetzigen „Galopper des Jahres“ Night Magic, ehe der Turfteufel zuschlug und sich die Monsun-Tochter eine Fissur zuzog. Eine lange Pause war fällig, nun gibt die Gestüt Höny-Hoferin ihr Comeback. Ihr Betreuer Peter Schiergen sattelt Miss Europa am kommenden Sonntag zum großen Renntag um die Stadtwerke Krefeld im Preis der SWK – Krefelder Stutenpreis und somit dem Highlight des zweiten Krefelder Renntages.

Die über 2200 Meter führende Listenprüfung ist mit 20.000 Euro dotiert. Im international besetzten, achtköpfigen Feld dürfte Miss Europa auch ungeachtet der langen Pause als klare Favoritin an den Start kommen. Aus England reist mit Deportment eine von S.C.Williams trainierte Lady an, die zuletzt Vierte in einem Listenrennen wurde. Ihr Jockey William Carson siegte im letzten Jahr in 38 Rennen und ist ein Enkel des legendären Jockeys Willie Carson. Christian von der Recke hat Lunduv (Andreas Helfenbein), die zuletzt aber Dritte auf Listen-Level war, im Rennen. Der Formstall von Andreas Wöhler vertraut auf die Wittekindshoferin Near Galante, für die mit Terry Hellier der Jockey der Stunde gebucht wurde. Ein Starter aus einem Krefelder Quartier ist im Preis der SWK – Krefelder Stutenpreis nicht dabei, doch reitet Steffi Hofer und somit die Führende in der Jockeystatistik mit Terre Neuve eine chancenreiche Stute. Night of Magic (Henk Grewe) aus dem Iffezheimer Stall von Horst Steinmetz siegte im letzten Jahr in den Oaks d´Italia, Persefona (Pascal Jonathan Werning) sicherte sich für den Stall Litex ein Listenrennen in Hannover, und der gebürtige Krefelder und Eigner der Rennbahn Berlin-Hoppegarten, Gerhard Schöningh, baut auf die bislang in England stationierte Doggerbank (Eugen Frank), die in ihrer früheren Heimat bereits zweimal erfolgreich war.

Im Schluff-Preis und somit der ersten Dreijährigen-Prüfung des Tages sattelt Stadtwald-Trainerin Erika Mäder den bislang noch ungeprüften Kuno’s Ritter, während Mario Hofer auf Sexy Eyes setzt.

Apropos Mario Hofer. Der Krefelder Trainer wird am Sonntag nicht auf der Heimatbahn anwesend sein, da sein dreijähriger Busch-Memorial-Sieger Zazou in Paris eine Gruppe-I-Prüfung bestreitet. Der Derby-Jahrgang kommt auch im dritten Rennen zu Wort, hier ist Erika Mäder mit Kiss the Sky vertreten. Aus dem Heumarer Blume-Stall rückt die Derby-Hoffnung Wellmond in die Startboxen ein. Im Rennen um den SWK Jumbo stehen durch Fabulous Painter die Chancen nicht schlecht, dass dieses Rennen im Krefelder Stadtwald bleibt. Mario Hofer zeichnet als Trainer des Vierjährigen. In der fünten Tagesprüfung kommt mit North Star ein Pferd an den Start, dass vor drei Jahren einen neuen Auktionsrekord erzielte. Bei 710.000 Euro fiel seinerzeit in der Baden-Badener Auktionshalle der der Hammer, den Zuschlag hatte Georg Baron von Ullmann bekommen. Doch North Start konnte dieser wahnsinnig hohen Hypothek bislang nicht gerecht werden, er bestritt erst drei Rennen, wovon er sein letztes gewann. Mittlerweile hat er erneut den Besitzer gewechselt. Natürlich für deutlich weniger Geld.

Nach dem bewährten Motto: „SWK-Familienspaß auf der Galopprennbahn“ wird bereits zum 15. Mal ein Turffest für Groß und Klein gefeiert. Man wird den echten „Heimvorteil mit der SWK“ entdecken und erleben. Insgesamt werden neun Rennen angeboten, um 13.30Uhr geht es mit dem 2. Qualifikationslauf zum Pony-Championat los.

Kinder und alle Besucherinnen haben beim SWK-Familienspaß freien Eintritt. Männliche Besucher erhalten in den SWK ServiceCentern HansaHaus und Hochstraße entsprechende Gutscheine, um ebenfalls kostenlos an dem Vergnügen teilhaben zu können.

Ein weiterer Service: Zum „SWK-Familienspaß auf der Galopprennbahn“ am 16. Mai wird es wieder einen kostenlosen Pendelverkehr zwischen den Haltestellen „Krefeld Hauptbahnhof“ und „Pferderennbahn“ geben. Die Busse fahren ab mittags im Stundentakt hin und her. Die genauen Zeiten sind durch Sonderfahrpläne an den Haltestellen „Krefeld Hbf.“, „Rheinstraße“, „Nordwall“ und an der Pferderennbahn ausgewiesen.

© Text: Krefelder Rennclub, Krefeld
© Foto: turfstock.com, München

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