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Die Zweijährigen stehen im Mittelpunkt

Oktober 30, 2007 by Ekbert 

Logo MünchenMünchen – Acht Rennen am 1. November (12.30 Uhr) in Riem, volle Starterfelder, tolle Handikaps und der jüngste Galopper-Jahrgang steht gleich zweimal im Rampenlicht. Zu Beginn des Renntages stehen 11 Kandidaten für eine Maidenprüfung über 1400 Meter unter Order. Falls der Dashing Blade-Sohn Longchamp (Andrasch Starke) an sein vielversprechendes Debüt anknüpfen kann sollte er nur schwer zu schlagen sein. Der Hofer-Schützling Agent Almeida (Andreas Helfenbein), der tschechische Gast Cabernet (Jiri Chaloupka), die Frankfurter Stute Elegant Beauty (Jiri Palik) und die beiden einzigen Riemer Pferde im Feld Joconde (Filip Minarik) sowie Timtaya (Darren Moffatt) haben ebenfalls schon Talent bewiesen.

Um wesentlich mehr Geld geht es im Charly Seiffert-Memorial, einem BBAG Auktionsrennen um 50.000 Euro, dass an die Riemer Trainerlegende erinnert. Dieses Rennen über die Meile ist eine Art Revanchepartie einer ähnlichen Prüfung vor knapp zwei Wochen in Iffezheim.

Dort waren Four Dancers (Jiri Palik), Aiakos (Andrasch Strake) und Mister Minister (Rene Piechulek) als Zweiter, Vierter und Fünfter im Ziel nur minimal von einander getrennt, so dass auch diesmal nur die Tagesform über die Reihefolge dieser Pferde entscheiden dürfte. Die von Andreas Wöhler trainierte Talyzia (Jozef Bojko) gab in Köln als Zweite ein ebenso ausgezeichnetes Debüt wie der Kalatos-Sohn Lone Star (Filip Minarik) in Bremen, während Illimani (Alessandro Schikora) und Sarkando (Norman Richter) auf gehobenen Parkett noch nicht zu Recht kamen. Hidalgo (Alexander Pietsch) gewann in Belgien auf Sand und Merlo (Darren Moffatt) muss seinen Einstand deutlich steigern. Beide zählen hier nur zu den Außenseitern. Interessante Kandidaten sind dagegen die von Mario Hofer bzw. Christian Sprengel vorbereiteten Debütanten Viva Colonia (Andreas Helfenbein) und New Desert (Wladimir Panov). Ihre Trainer verstehen es Pferde für Auktionsrennen fit an den Start zu bringen.

Der Start des ersten Rennens erfolgt um 12.40 Uhr. Mit der zweiten Tagesprüfung, dem Max Janich-Memorial, einem Sprint-Handikap mit den Formpferden Forces Sweetheart (Fabian Weißmeier), Serevi (Andrasch Starke) und Devil´s Dance (Andreas Helfenbein), beginnt die TOP6-Wette mit einer Garantie Auszahlung von 10.000 Euro. Zum Abschluss des Renntages steht mit dem Dr. Fritz Neuroth-Memorial ein weiterer stark besetzter Ausgleich III auf der Karte. Hier sollte sich Pretty Smart (Norman Richter), eine Halbschwester des amtierten Winterfavoriten Precious Boy, für knappe Niederlage zuletzt schadlos halten und zum Abschluss ihrer Rennkarriere eine weiteren Sieg landen.

Halali am 18. November
Kurzfristig wurde für diesen Termin ein weiterer Riemer Renntag ausgeschrieben. Innerhalb weniger Tage fand der MRV bei Sponsoren und Förderern entsprechende Resonanz, die ermöglichten, einen Großteil der Rennpreise und Züchterprämien zu finanzieren.

© Harald Schneider, München

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