Allerheiligen in München Riem
November 1, 2007 by Ekbert
München - Bei goldenem Herbstwetter, Glühwein und Stollen ließen sich auch die etwas kühleren Temperaturen sehr gut aushalten und vor allem acht spannende Rennen verfolgen. Rennsportprominenz wie Andrasch Starke, Andreas Helfenbein, Filip Minarik und andere namhafte Jockeys aus Deutschlands Westen gaben sich die Ehre. Da in Dortmund die Rennen auf der Sandbahn erst nach 18.00 Uhr an den Start gingen, war München an diesem Feiertag Alleinveranstalter. Einige lukrative Siegquoten lockten. Wer zum Beispiel „Devil’s Dance“ aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer, der in München bislang nur gute Leistungen gezeigt hat und sich im Führring blendend präsentierte, auf dem Wettschein hatte, durfte sich über eine Siegquote von 61:10 freuen. Nachdem im Hauptrennen, dem Charly Seiffert Memorial der unverlierbar geglaubte „Aiakos“ nach starkem Antritt und in aussichtsreicher Position seinen Gegnern nicht mehr trotzen konnte, gewann „Mister Minister“ mit dem hoffnungsvollen Nachwuchsreiter Rene Piechulek zu lohnenden Odds. Rene Piechulek wusste einmal mehr von seinem Können zu überzeugen und zeigte auch ohne “Kilos” einen bärenstarken und klugen Ritt. Schöne Geste von Alexander Pietsch, der seinem jungen Kollegen, nachdem er von diesem knapp geschlagen war, anerkennend auf die Schulter klopfte. Alexander Pietsch komplettierte den Erfolg des Weilerswister Trainers Christian Freiherr von der Recke und bescherte dem Wetter eine Zweierwettquote von 1481:10.
Überrascht wurden die Wetter im vierten Rennen des Tages, als sich Susi Wlodkowski erneut nicht die Butter vom Brot nehmen ließ und mit dem vierjährigen Wallach „Well Kinetic“ aus dem Stall von Hermann-Josef Koll dem 16-ener Feld einfach davonlief. Ein weiterer Treffer für Hermann-Josef Koll, dem angesichts dieser Erfolge das Aufhören wahrscheinlich nicht ganz leicht gemacht wird. Die Dreierwette wurde in diesem Rennen nicht getroffen, denn neben „Well Kinetic“ wurden auch Sonnenzeit und der tschechische Gast „Gospodarz“ ziemlich unterschätzt. Hier kamen Platzzwillingswetter voll auf ihre Kosten, denn eine Platzzwillingsquote von 3240:10, die es für die Kombination „Sonnenzeit“ und „Gospodarz“ gab, dürfte wohl Seltenheitswert besitzen.
Die Top-6 Wette wurde nicht getroffen und lockt am noch zusätzlich geplanten Renntag am 18. November erneut.
© Text & Video: Turfcast, München





