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Nach der Arbeit das Vergnügen

August 5, 2010 by  

Sektglas Symbolbild. © turfstock.com/BaloghHoppegarten – Zum Galopprennen gehen die Menschen nicht nur aus EINEM Grund, sondern fast jeder hat einen bunten Strauß an Gründen. „Pferderennen sehen“ und „Wetten“ sind natürlich zwei wichtige, aber keineswegs alle Gründe, um Rennveranstaltungen zu besuchen. Zu den weiteren Motiven gehören „Bewegung an der frischen Luft“, wunderschöne Vollblutpferde sehen“, „leibliche Genüsse“, „Freunde und Bekannte treffen“, „Sich Herausputzen“ und auch das: „Begegnung mit dem anderen Geschlecht“. Mit dem vielseitigen Freizeitprogramm wird der morgige „After-Work Renntag“ in Hoppegarten verschiedene Erwartungen erfüllen.

Der späte Start des ersten Rennens erlaubt eine gute Anreise: Die Freitags-Rushour ist weitgehend vorbei und die S-Bahn Linie 5 aus Berlin fährt im 10-Minuten-Takt. Den Auftakt des Renntages bilden traditionell die Traber aus Mariendorf und Karlshorst, die in 2 von insgesamt 8 Rennen an den Start gehen. Nach dem letzten Rennen, dem „Preis der Sommerparty“ um 20.05 Uhr gehen die Lichter im Musikpavillon der Rennbahn an und ein DJ begrüßt die Besucher zur Sommerparty. Hier kann man erstmals die neuen Morgenmoderatoren des Berliner Rundfunks 91!4 kennen lernen. Simon Kober und Nicole von Wagner moderieren zukünftig den „Frühfunk“ des Senders und werden gemeinsam mit der Live Band „Optimal“ für Partylaune sorgen.

Die Startpferde kommen aus ganz Deutschland, aus den Trainingszentren in Bremen, Hannover, Warendorf, Krefeld, Köln, Baden-Baden und sogar München. Lokalmatador Roland Dzubasz, der aktuell mit Abstand erfolgreichste Hoppegartener Trainer, macht die Stalltür weit auf. Allein im Hauptrennen ist er schon mit drei Pferden mit von der Partie. Drei Pferde schickt auch der Rennstall Darboven des Hamburger Kaffee-Moguls und Hoppegarten-Liebhabers Albert Darboven (IDEE-Kaffee) an den Start: eine der ersten Adressen im deutschen Galoppsport.

In den Sattel schwingen sich Größen wie der dreifache Championjockey und Hoppegarten-Spezialist Eduardo Pedroza aus Gütersloh. Der Panamese ist in Hoppegarten nach zahlreichen Siegen, aber auch auf Grund seines sympathischen Wesens außerordentlich beliebt, genau wie Andreas Helfenbein, Filip Minarik und der resolute Ungar Karoly Kerekes, der mit Night Magic, dem Galopper des Jahres beim Super-Sonntag im Juni das Hauptrennen souverän für sich entschied.

Zu den prominentesten Pferden im Hauptrennen des Abends, einem sehr offenen Ausgleich II Rennen über 1800 m, zählt der Münchener Gast Fortunato, den Night Magic-Besitzer Hans-Gerd Wernicke auf die lange Reise schickt. Das Rennen heißt passenderweise Preis von München-Daglfing.

Fortunato hatte ein Rennen dieser Kategorie bei der Hamburger Derbywoche fast schon in der Tasche, wurde dann aber doch nur Zweiter. Wernicke, ein in Brandenburg geborener, international erfolgreicher Unternehmer, versucht es mit dem fünfjährigen Hengst jetzt auf kürzerer Distanz als zuletzt, was hilfreich sein könnte. Ein starker Gegner des Gastes aus Bayern dürfte aber Lamino sein, den Filip Minarik für den Bremer Erfolgscoach Pavel Vovcenko reiten wird.

Einen speziellen Farbtupfer bekommt der Renntag übrigens durch die Teilnahme des vielleicht beliebtesten Pferdes aus Hoppegarten: White Lightning. „Weißer Blitz“, so die deutsche Übersetzung, ist in der Tat ein Schimmel, war jahrelang der von seiner Klasse her beste Galopper in der Trainingszentrale der Hauptstadtrennbahn und hat in diesem Jahr bereits zweimal mit Siegen auf seiner Heimatbahn überzeugt. Eduardo Pedroza, der mit dem Schützling des Neuenhagener Trainers Uwe Stech gut vertraut ist, wird ihn im „Preis des Berliner Rundfunk 91!4“ über 2200 m reiten.

Für die Wetter auf der Bahn wird das 5. Rennen, der „Preis der Kampen KG“ besonders interessant. In der Viererwette wird eine Garantieauszahlung von 10.000 Euro ausgeschüttet.

Beim „Lucky Loser“- Gewinnspiel erhält ein vormals glückloser Wetter eine Siegwette zu 100 € und eine Platzwette zu 200 € für das fünfte Rennen des Tages. Hoppegarten freut sich über den Besuch von Florian Martens, der unter anderem aus Serien wie Tatort, Polizeiruf 110, SOKO Leipzig oder Derrick bekannt ist. Der Schauspieler ist seit über 30 Jahren eng mit Hoppegarten verbunden. Für Familien wird es wieder vielseitige Freizeitmöglichkeiten auf der Rennbahn geben. Kinder können sich auf dem Spielplatz, beim Ponyreiten oder auf die Hüpfburg vergnügen. Für die ganz Kleinen gibt es den Hoppegarten-Kindergarten, wo sich die Betreuerinnen neben der Kinder-Wette immer wieder ganz neue Überraschungen einfallen lassen.

© Text: Franziska Laskowsk, Hoppegarten
© Foto: turfstock.com, München

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