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Karoly Kerekes mit Ungarn-Power zum Listen-Sieg

Oktober 12, 2014 by  

Seperate Opinion 2014 © turfstock.comPressemitteilung – Bis Ende letzten Jahres war München die Heimat des gebürtigen Ungarn Karoly Kerekes, der lange Jahre als Stalljockey von Wolfgang Figge in der bayerischen Landeshauptstadt engagiert war. Nachdem Kerekes in München kein neues Engagement mehr fand, zog es den Ungarn zurück in seine Heimat, wo er mit viel Erfolg vor allem im Kinscem Park von Budapest engagiert ist.

Für einen Auftritt im Nereide-Rennen kam der Erolgs-Jockey nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Zur Seite gestellt wurde ihm die Fünfjährige Separate Opinion die mit frischen Siegformen nach München reiste. Besonders bei ihrem letzten Sieg überzeugte die Osorio-Tochter im Kinscem-Preis, einem der wichtigsten Rennen für ältere Pferde in Ungarn als sie ihren Gegnern keine Chance ließ. In München wurde die Stute am Toto durchaus beachtet und startete als 78:10 Chance in das Nereide-Rennen, ein Listenrennen für Stuten über 2.000 m. Die Favoritenehre wurde North Mum zuteil. Gleich nach dem Start übernahm Jumeirah das Kommando vor La Cellerina und der Favoritin, die sich frühzeitig im Vordertreffen eine gute Ausgangsposition gesichert zu haben schien. Seperate Opinion sah man zu diesem Zeitpunkt im hinteren Drittel des Feldes. In der Gegenseite verbesserte sich die Ungarin ins Mittelfeld, die Führung lag bei weiterhin flotter Fahrt bei Jumeirah, die das Feld auch durch den Schlussbogen führte. Als die Führende zu Beginn des Einlaufs das Tempo nicht mehr halten konnte, trat als erste Angreiferin Paris Rose auf den Plan und übernahm das Kommando. In ihrem Fahrwasser war aber bereits Seperate Opinion zu sehen, die nun einen Gang zulegte und 300 m vor dem Ziel das Kommando übernahm. Bis zum Ziel marschierte die Stute unaufhaltsam, legte immer weiter ausreichend zu und siegte schließlich leicht mit drei Längen gegen Paris Rose und die im Einlauf gefällig endende Vallecupa, die ihre Stallgefährtin Swingdream noch sicher in Schach halten konnte.

Für die Siegerin Seperate Opinion, die in Budapest von Csaba Zala trainiert wird, war es der neunte Karrieresieg. Ihre Gewinnsumme schraubte sie mit dem Münchner Treffer auf über 68.000 €. Ein Wiedersehen mit der Siegerin in München-Riem erscheint nicht ausgeschlossen, denn bei der anschließenden Ehrung durch Lotto-Vizepräsident Josef Müller schloss der Trainer einen Start am 1. November am nächsten Riemer Renntag nicht aus.

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung konnte sich Jozef Bojko über einen Treffer mit Stall Blankeneses Ciocco Wonder freuen. Die Stute bestätigte ihr gutes Debüt heute und hatte in einer Kampfankunft gegen Gestüt Ittlingens Areo das bessere Ende für sich. Auf Rang drei endete Gestüt Ammerlands Fame gefällig.

Seinen ersten von drei Tagestreffern feierte Daniele Porcu im 2. Rennen des Tages, dem Preis von Oddset. Mit Antoniovitch wartete der Italiener lange Zeit am Ende des Feldes auf seine Chance. Erst Mitte des Einlaufs sah Porcu seine Chance gekommen, forderte den großrahmigen Wallach mächtig auf und fand die passende Lücke um schließlich gegen Valdez und den lange Zeit führenden Fort de Vaux zum Treffer zu kommen.

Eine Überraschung gelang anschließend Bettina Mühlbauer im Sattel von Winoso der als 117:10 Außenseiter den Sieg im Preis der Toto 13-er Wette schnappte. Nach einem Rennen am Ende des Feldes wurde der Wallach auf den letzten 200 m in der Mitte des Feldes eingesetzt und flog an seinen Gegnern vorbei zum Sieg. Für die im Einlauf in Front gezogene Pats Patricia blieb der Ehrenplatz vor San Siro .

Den zweiten Tagestreffer holte sich Daniele Porcu im Sattel des Ittlingers Allano. Der dreijährige von Peter Schiergen in Köln trainierte Hengst versuchte sich erstmals im Ausgleich II und feierte im Preis von Lotto Bayern einen feinen Erfolg. Im Einlauf von seinem Jockey zum Angriff geschickt, entwickelte er Top-Speed und fing den scheinbar schon enteilten Eternal Power noch leicht ab. Rang drei holte sich dahinter der treue Lord Sholokov.

Porcus dritter Treffer und gleichzeitig der zweite Sieg für Trainer Peter Schiergen gelang im 6.Rennen, wo Gestüt Burg Ebersteins Girl on Fire vom letzten Platz aus das Feld im Einlauf von hinten aufrollte und gegen Nirano und Nice Danon an den Rails entlang zu ihrem Treffer kam.

Zum Abschluss gelang Paul Mulrennan ein Sieg für den Stall Salzburg im Preis der Glücksspirale. Ashkelon ließ es erst einmal ruhig angehen, lief auf den ersten 600 m an vorletzter Stelle, verbesserte sich durch den Schlussbogen in das Spitzentrio und attackierte im Einlauf den führenden Icecube. Bis 100 m vor dem Ziel duellierten sich die beiden Pferde Kopf an Kopf, dann war der Widerstand von Icecube gebrochen und so kam Ashkelon beim zweiten Start der erste Treffer. Den Ehrenplatz behielt der gut gelaufene Icecube vor Agave.

Text: Sascha Multerer
Foto: Anja Moesch/turfstock.com, München

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