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Fliegerpreis bleibt in München

September 13, 2010 by  

Lukian gewinnt den Bayerischen Fliegerpreis. © turfstock.com/Baloghturfcast.net – „Rein rechnerisch hängen für Lukian und Zobel Davis die Trauben zu hoch“ schrieb der Turf (Fachblatt für München-Riem) in seiner Rennanalyse und weiter „Aber eine Turfweisheit besagt Form schlägt Klasse“. Und er sollte recht behalten. Ob es Form, ob es Klasse oder beides war, Lukian war am Sonntag im Hauptereignis in München-Riem nicht zu schlagen. Im Grosser Preis des Wellness Hotel Engel Bayerischer Fliegerpreis – Listenrennen über 1300 Meter siegte der von Werner Glanz in München- Riem trainierte fünfjährige Orpen Sohn Lukian unter dem französischen Gastjockey David Breux. Der favorisierte König Concorde trat in der Zielgeraden unter David Probert zwar mächtig an, kam aber an Lukian nicht heran und schon gar nicht vorbei. Auch die anderen höher eingeschätzten Kandidaten hatte ihre Mühe und konnten lediglich um ein besseres Geld mitlaufen. Glad Sky (W. Gülcher, E. Wehrel) kam auf den dritten Platz. 126:10 stand Lukian am Toto, seine Anhänger durften sich also über eine schöne Börse freuen. Die Dreierwette bezahlte gut 8000 Euro für 10 Euro Einsatz.

Mit einem sehr überschaubarem Feld von vier Pferden (zwei Kandidaten waren abgemeldet worden) begann der Renntag bei wunderbaren äußeren Bedingungen. Vier zweijährige Pferde waren am Start und erwartungsgemäß siegte die schon sehr reif aussehende Ammerländer Stute Navarra Queen. Das wie war schon eindrucksvoll. Auf den zweiten Platz kam noch Alajana, die aus Frankfurt angereist war. Ihr Trainer ist Jean-Pierre Carvalho, geritten wurde sie von David Probert. Er musste sich erst an die kurze Peitsche gewöhnen mit der man in Deutschland die zweijährigen Pferde im Rennen reitet.

Einen eindrucksvollen Sieg legte der von Markus Münch trainierte Andong aufs Parkett. Start-Ziel gab der auch optisch sehr ansprechende dreijährige Next Desert Sohn unter Norman Richter den Takt an. Leicht, zwei Längen lautete am Ende der Richterspruch.

Zweimal in die Siegerliste trugen sich Andreas Göritz und Kenneth Paul Pattinson ein. Göritz siegte mit Navarra Queen und völlig überlegen mit Zafeen Man, beide Male zeichnet Peter Schiergen als Trainer verantwortlich. Kenny Pattinson war einmal mit Morena für seinen Trainer Werner Glanz erfolgreich, das andere Mal für Jutta Mayer mit Amazing Dragon.

Auch der aus England angereiste David Probert musste nicht ohne Sig im Gepäck nach Hause fliegen. Er gewann bei seinem letzten Ritt mit der Sholokov Stute Alamona, die von Christian Sprengel in Hannover trainiert wird. Das abschließende Rennen gewann die Stute Gigue unter Darren Moffatt. Sie hat gerade ihren Besitzer gewechselt und war erstmalig für den Stall Waldhof am Ablauf.

Im Rahmenprogramm präsentierte sich eine prächtig aufgelegte Night Magic dem Riemer Publikum. Der Münchener Rennverein hatte ihr zu Ehren Plakate drucken lassen. Am Sonntag in einer Woche hat sie eine Nennung im Preis von Europa Gruppe I; 155.000 €, 2400 Meter in Köln. Hier könnte es nochmals zu einem Zusammentreffen mit Quijano, Cavalryman und Wiener Walzer kommen. Der Umsatz betrug 118.954 Euro.

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© Text: turfcast.net, München
© Foto: turfstock.com, München

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