Top

Die Mullins-Festspiele

März 10, 2015 by  

09.03.2015 - London-Heathrow; Michael Luxenburger behind Door Z. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

09.03.2015 – London-Heathrow; Michael Luxenburger behind Door Z. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

Michael Luxenburger – Ein Filmstar und ein Minister, ein schrecklicher Fraß in einer All You Can Eat-Disco, vom Fotografen generierte Parkplatzabenteuer, die Z-Odyssee

des Autors und natürlich auch Pferderennen, die als fatale Nebenwirkung das Schrumpfen von Banknotenbündeln mit sich bringen – Anreise und Tag eins des Cheltenham Festivals boten wieder genügend Stoff. Und dieser Tag eins wurde nicht unerwartet zu den Mullins-Festspielen. Die allerdings nur bis zum Mares Hurdle alle außer den Buchmachern glücklich machten. Denn da stellte sich großes Entsetzen ein. Annie Power, die 2/1-Favoritin, sprang am letzten Hindernis, klar in Führung liegend, zu früh ab, krachte mit den Vorderbeinen in die Hürde und kam schwer zu Boden. Glücklicherweise ohne schlimme Folgen für Pferd und Reiter.

09.03.2015 - London-Heathrow; Impressions: Michael Luxenburger talks to Julian Nida-Ruemelin. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

09.03.2015 – London-Heathrow; Impressions: Michael Luxenburger talks to Julian Nida-Ruemelin. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com


Normalerweise sind außer dem Autor und dem Fotografen keine Promis in der Maschine, die uns immer im März zum Cheltenham Festival bringt. Diesmal flogen wir wieder mit der Lufthansa, auch um dem Mittagssnack von Urban Eat zu entgehen. Dieses Catering-Unternehmen schockt ja gerne Passagiere von Britsh Airways mit abenteuerlichen Croissant-Kreationen, wie in diesem Blog bereits zu lesen war. Bei der Lufthansa liegen aber keine zerquetschen Straßentaubenflügel in der Semmel, die knallrote Putensalami war in Ordnung. Sicher hat aber Nicolas Cage ein feineres Essen bekommen. Der Hollywood-Star flog selbstverständlich in der Business Class. Der vierte Promi im Flugzeug war Ex-Kultusminister Professor Julian Nida-Rümelin, der eine Tagesreise nach London unternahm, um dort mal schnell eine Vorlesung zu halten. Der Autor kennt ihn aus alten Schwabinger Zeiten, da Martine, die Schwester des Professors eine Zeitlang in der Kommune des Autors gelebt hat. Natürlich ist sie auch Professorin. Und wieder einmal kam sich der Autor sehr klein und dumm vor, als er dem Ex-Minister beichten musste, er sei lediglich wegen eines Pferderennens nach England unterwegs. „Aha“, meinte der Professor, „sehr schön. Und sonst geht’s dir gut?“
09.03.2015 - London-Heathrow; Nicolas Cage arrived at Heathrow Airport after he took the flight from Munich. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

09.03.2015 – London-Heathrow; Nicolas Cage arrived at Heathrow Airport after he took the flight from Munich. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com


Nicolas hat uns leider nicht erzählt, was er gemacht hat, wir schossen lediglich ein paar Paparazzi-Fotos von ihm. Dummerweise vergaß der Autor bei der Jagd auf sein Opfer seinen Koffer und verließ den Sicherheitsbereich des Flughafens Heathrow ohne ihn.
Der Rückweg zum Koffer war nicht ohne Hindernisse. Einem Telefongespräch mit dem Sicherheitsdienst folgte eine Sicherheitskontrolle, in deren Fortgang ein Officer dem Autor seine schicke Metallbox mit den traditionell in England zum Einsatz kommenden Underberg-Fläschchen wegnehmen wollte. Ihr wisst ja, das englische Essen . . . Das geschah nach einem Telefonat mit seinem Chef, der ihm wohl gesagt hatte: „Kassiere das ein, das ist guter Stoff!“ Schließlich durfte der Autor dann doch mit Underberg durch und seinen Koffer holen. Als er wieder aus der Türe in die Abfertigungshalle trat, deutete der Fotograf mit einem verdächtigen Glitzern in den Augen auf ein Schild über dem Portal. Es war Door Z. Z wie Zarkandar. Das Pferd, das der Fotograf wie eine Religion praktiziert. Es läuft am Donnerstag im World Hurdle.
Wir hatten im Flugzeug besprochen, diesmal NICHT am ersten Tag in unserem Quartier Dark Barn in der Näche von Glouchester zu essen. Die Jahre davor hatte das Nachtmahl dort den Fotografen um den Schlaf gebracht, da ihm einmal ein Stück überfahrener Dachs und das andere Mal eine Scheibe einer wahrscheinlich 100-jährigen, tot umgefallenen Kuh serviert worden war. Den Vorschlag des Autors, in bewährter Weise in Toby’s Carvery zu speisen, wischte der Fotograf weg, als Barn-Chefin Linda etwas von einem Indischen Restaurant am Glouchester Quay erzählte, mit Flußblick und so weiter. Entweder wollte sie uns eins auswischen, weil wir diesmal Dachs & Co. verschmähten, oder sie weiß nicht, was gutes Essen ist. Nimmt man die Küche in ihrem ansonsten großartigen Etablissement als Gradmesser, dann weiß sie es einfach nicht. Das „Indische Lokal“ entpuppte sich als Disco-Schnellimbiss mit ganz eigenartigem, nun ja, Charme und natürlich ohne Panorama-Blick. In einer alten Lagerhalle, die durch kilometerlange, blinkende Lichterketten außen aufgepeppt war, standen Tische und Stühle, die wohl seit den 50er Jahren durchwegs im harten Einsatz sind und eher selten gereinigt werden. Mittendrin, schön drapiert unter baumdicken Lüftungsrohren, dümpelte eine Batterie von Warmhaltebehältern vor sich hin, in denen etwa 50 mysteriöse, nennen wir es mal großzügig, Gerichte lagen, schwammen oder trieften. Der Reis war allerdings in Ordnung. Sogar unseren alten Freund Pangasius trafen wir da an, züchtig verpackt in einem grauen Teigmantel. Nun ja, sprechen wir es aus: Der Fraß war einfach nur übel, wurde aber tapfer heruntergeschlungen. Der Hunger hat’s sozusagen reingetrieben. Der Autor dachte mit Wehmut an sein Lachskaviar-Toast-Frühstück zurück.
Die Nacht überlebten wir nur dank verstärktem Einsatz der Medizin, die sich in den in Packpapier eingepackten Fläschchen befindet. Vielleicht hätten wir auf das Zeichen achten sollen, das uns wahrscheinlich Zarkandar gegeben hatte. Der Fotograf am Steuer unseres wirklich schönen Citroen C4 hatte nämlich auf dem Weg zur Asia-Abfütterung für die acht Kilometer etwa 90 Minuten gebraucht, da das Navi wohl betrunken war, uns mehrfach in die Irre führte und einige Wendemanöver einforderte. Dabei fanden wir heraus, dass es nur wenig bringt, diese auf Supermarkt-Parkplätzen durchzuführen. Vor allem, wenn der Fotograf am Steuer ist. Er fand alle Sackgassen, die Supermarktparkplätze in Glouchester zu bieten haben.
10.03.2015 - Cheltenham; Douvan ridden by Ruby Walsh wins the Sky Bet Supreme Novices Hurdle Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

10.03.2015 – Cheltenham; Douvan ridden by Ruby Walsh wins the Sky Bet Supreme Novices Hurdle Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com


Aber jetzt zum Eigentlichen. Warum fliegen wir jedes Jahr rüber nach England? Wegen des Cheltenham Festivals, der Olympischen Spiele des National Hunt. Die besten Hindernispferde Europas kommen (na gut, vor allem Großbritanniens und Irlands), jeden Tag sind 60 000 Leute auf der Bahn, und das bei Eintrittspreisen von umgerechnet 54 bis 120 Euro. Dank Herrn Draghi und Konsorten ist der Euro ja nichts mehr wert, für ein englisches Pfund muss man 1,58 Euro auf den Tisch legen. D-Mark, bitte kommen.Mit dem traditionellen Cheltenham-Roar schickten die Fans das Feld des Supreme Novices Hurdle auf die Reise, traditionell der curtain raiser des Festivals. Das Tempo war gut, vorgelegt von den Außenseitern Some Plan (Paddy Brennan/Tom George) und Sizing John (J.J. Burke/Henry De Bromhead, 25/1). Im letzten Bogen zog außen der Favorit Douvan (Ruby Walsh/Willie Mullins, 2/1) auf. Bald war die Sache geregelt. Some Plan fiel zurück, um die Plätze kämpften Shaneshill (Paul Townend/Willie Mullins, 9/1) und Sizing John, der für seine Führdienste mit Rang drei belohnt wurde. Jollyallan (AP McCoy/Harry Fry) war eigentlich nie zu sehen, der zweite Favorit L’Ami Serge (Barry Geraghty/Nicky Henderson) hatte nach zwei frühen Fehlern keine Chance. Mulllins sagte nach dem Rennen: „Es ist Freude und Erleichterung zugleich. Es war schön, zu sehen, dass Douvan alles im Rennen gezeigt hat, was er in der Arbeit zu Hause kann. Er hat riesiges Können.“ Der irische Trainer meinte auf die Frage, ob er großen Druck verspüre: „Wir haben dafür überhaupt keine Zeit. Es steckt so viel Arbeit dahinter, alles zu erledigen.“ Ruby Walsh gab zu, dass er einige Probleme hatte, sein Pferd im Rennen zu beruhigen. „Er war sehr eifrig am Anfang. Doch im letzten Bogen hat er mächtig nach vorne gezogen, er spitzte die Ohren, und ab ging’s. Das ist ein tolles Pferd für die Zukunft.“ Das sieht auch Besitzer Rich Ricci so: „Er muss noch seinen Rahmen richtig füllen. Das wird ein echter Chaser.“

10.03.2015 - Cheltenham; Winners presentation with Un De Sceaux ridden by Ruby Walsh after winning the Racing Post Arkle Challenge Trophy Chase Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

10.03.2015 – Cheltenham; Winners presentation with Un De Sceaux ridden by Ruby Walsh after winning the Racing Post Arkle Challenge Trophy Chase Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com


Rennen zwei, die Arkle Chase, der Zwei-Meiler für die Novices über die großen Sprünge, ging ebenfalls an den Favoriten aus dem Mullins-Quartier. Und wieder war natürlich Ruby Walsh der Reiter. Start-Ziel legte Un De Sceaux (4/6) ein flottes Tempo vor, das er auch leicht bis ins Ziel durchhielt. Um die Plätze kämpften dahinter der sehr stark gelaufene God’s Own (Paddy Brennan/Tom George, 33/1) und Josses Hill (Barry Geraghty/Nicky Henderson, 12/1), der spät, aber um so nachhaltiger auf den Plan trat und ohne einige Fehler unterwegs sicher näher am Sieger gewesen wäre. God’s Own lief ein großes Rennen und konnte dem Sieger noch gut 300 Meter nach dem letzten Bogen an den Gurten bleiben. Vibrato Valtat (Sam Twiston-Davies/Paul Nicholls) war nicht ohne Grund von 4/1 auf 7/1 am Wettmarkt gedriftet. Er fand den Boden wohl schon zu fest vor und kam weit hinter dem Sieger als Vierter ein. „Er ging diesmal sofort gut in die Hand“, sagte Walsh nach dem Rennen. „Und wenn man bedenkt, wie hoch das Tempo war, ist Un De Sceaux sehr gut gesprungen. Ich wusste immer, dass ich noch viel Pferd unter mir habe. Der ist sehr gut, vielleicht neben Azertyuip der beste Zwei-Meilen-Chaser, den ich je geritten habe.“
Danach gab es ausnahmsweise keinen Mullins-Walsh-Sieger, denn diese Kombination war im Drei-Meiler für die Steepler nicht vertreten. The Druid’s Nephew (Barry Geraghty/Neil Mulholland, 8/1) bestätigte seine gute Leistung im Hennessy Gold Cup, war früh vorne und hielt den Vorsprung auch gegen die stark aufkommenden Grand Jesture (J.J. Burke/Henry De Bromhead, 25/1) und Gallant Oscar (Bryan Cooper/Tony Martin, 9/1). Auch Indian Castle konnte sich noch am Favoriten Pendra vorbeischieben, so dass AP McCoy bei seinem letzten Cheltenham Festival weiter auf eine Platzierung, geschweige denn auf einen Sieg hoffen musste.
10.03.2015 - Cheltenham; Winners presentation with Faugheen ridden by Ruby Walsh after winning the Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

10.03.2015 – Cheltenham; Winners presentation with Faugheen ridden by Ruby Walsh after winning the Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com


Dann war wieder Mullins/Walsh-Time. Der Empfang, den ihr Pferd Faugheen (4/5) nach seinem leichten Sieg im Champions Hurdle im Führring bekam, erinnerte an den von Istabraq nach seinem dritten Sieg in diesem Rennen. Damit ging das Blutbad für die Buchmacher weiter, die vor allem Tausende von Dreier-Schieben auf die drei Ritte von Ruby auszahlen mussten. Ein Sprecher verkündete gleich nach dem Rennen, dass es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln würde. Als Ruby „The Machine“, wie ihn seine Fans nennen, im letzten Bogen innen durch schob, nachdem er immer in vorderster Linie gelegen hatte, war das Rennen eigentlich schon vorbei. Der Soldier Hollow-Sohn Arctic Fire (Daniel Mullins/Willie Mullins, 20/1) lief ein großes Rennen und kam mit gewaltigem Speed noch auf Platz zwei vor dem zweifachen Sieger dieses Rennens, dem großartigen Hurricane Fly (Paul Townend/Willie Mullins, 8/1), der den totalen Triumph des irischen Trainers komplettierte. Der zweite Favorit The New One war bereits im Bogen enttäuschend früh geschlagen, auch Vorjahressieger Jezki spielte im Finish keine Rolle. Jockey AP McCoy sagte nach dem Rennen zu Jezki’s Trainerin Jessica Harrington, er habe einen Fehler gemacht, indem er im Schlussbogen versucht habe, dem Sieger zu folgen. Das habe eine deutlich bessere Platzierung gekostet. Nigel Twiston-Davies, Trainer von The New One, war verständlichereise enttäuscht: „Das war nicht sein Tag. Er hat nach dem Rennen kaum geschnauft. Ich habe keine Ahnung, was das Problem heute gewesen ist. Dann greifen wir eben in Aintree an.“ Über Faugheen sagte sein Trainer: „Wenn du einen so guten Hürdler wie ihn hast, gibt es keinen Grund, mit ihm Novice Chasing zu gehen.“
10.03.2015 - Cheltenham; Glens Melody ridden by Paul Townend wins the OLBG Mares Hurdle (Registered As The David Nicholson Mares Hurdle) Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com

10.03.2015 – Cheltenham; Glens Melody ridden by Paul Townend wins the OLBG Mares Hurdle (Registered As The David Nicholson Mares Hurdle) Grade 1. Credit: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com


Das Drama im Mares Hurdle haben wir ja schon eingangs erwähnt. Ein Aufschrei der 60 000, der Traum vom vierten Tagessieg für Walsh/Mullins war geplatzt. Doch es wäre nicht der Tag des irischen Meistertrainers gewesen, wenn nicht ein anderes Pferd aus seinem Quartier gewonnen hätte. Glens Melody (Paul Townend/Willie Mullins, 6/1) setzte sich in einer Kampfpartie knapp gegen Polly Peachum (Barry Geraghty/Nicky Henderson, 9/1) und Bitofapuzzle (Noel Fehily/Harry Fry, 16/1) durch.Glücklicherweise blieben bei Annie Power’s Sturz am letzten Sprung sowohl Ruby Walsh als auch sein Pferd unverletzt.
Da sich Paul Townend auch noch das letzte Rennen schnappte, hat er nach dem ersten Tag ebenso wie Walsh drei Siege. Zu den Gewinnertypen zählten dagegen leider weder der Fotograf noch der Autor. Mit dem Wort „Blutbad“ ist der Tag wetttechnisch noch freundlich umschrieben. Dazu passte, dass sein Siegtipp im siebten Rennen, Horizontal Speed, noch im Ziel von eben diesem Townend (na gut, und auch noch von zwei Anderen) weggeputzt wurde. Der ist natürlich Jockey am Mullins-Stall. Wenn das so weiter geht, dann bekommt Mullins in Cheltenham noch Hausverbot.

P.S.: Der Bellissima, gute Freundin des Autors, die in Sachen Pferde das Zweite Gesicht hat, war The Druid’s Nephew, der Sieger im dritten Rennen, sozusagen erschienen. Sie hat ihn auch gewettet, aber die Erscheinung leider dem Autor vorenthalten. Dann hat bei ihr später noch ein zweites Pferd angeklopft. The Golden Hoof. Den hat sie dem Autor gemeldet. Leider ist der Huf am ersten Hindernis gefallen. Aber daran war sicher das schlechte Dienstagskarma des Autors schuld. Deswegen jammerte der Autor auch seiner ebenso guten Freundin Steffi nach dem siebten von ihm erfolglos bewetteten Rennen etwas vor. Sie sollte ihn doch bitte aufmuntern. „Warum denn? Ich denke nicht, dass du es schlecht hast.“ Wenn Frauen recht haben, haben sie eben recht.

© Fotos: turfstock.com, München

turfstock-banner-590px

Be Sociable, Share!

Comments are closed.


Die Leserkommentare an dieser Stelle geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sondern die unserer Leser. Die Redaktion behaelt sich vor, beleidigende, verleumderische, diskriminierende oder unwahre Passagen zu entfernen, Eintraege zu kuerzen und gegebenenfalls nicht zu veroeffentlichen.

Bottom