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Der größte Renntag des Jahres

September 19, 2013 by  

130901bb07073seismosandreaatzeniPressemitteilung – Internationale Spitzenpferde beim 51. Preis von Europa. Auf diesen Termin fiebert die Kölner Turf-Gemeinde Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue hin: den fast schon legendären Europa-Tag. Schließlich handelt es sich um den größten Renntag des Jahres. Seit 1963 ist das so, seit der Kölner Hengst Opponent den ersten Preis von Europa gewann. Damals unter Jockey Hein Bollow, jener heute 92-jährigen Galopp-Koryphäe.

Das Rennen der Kölner Rennen schlechthin hat mittlerweile also das 50. Jubiläum schon hinter sich, gleichwohl aber rein gar nichts von seiner großen Faszinationskraft eingebüßt. Von Anfang an war die in diesem Jahr mit 155.000 Euro dotierte Gruppe-I-Prüfung über 2.400 Meter (16.50 Uhr) ein internationales Rennereignis und ein wahrer Publikumsmagnet.

Bei seiner 51. Entscheidung sorgen die Tschechen Donn Halling (U. Rispoli) und Meandre (A. de Vries) für die internationale Note, nachdem der fest avisierte Engländer Lost in the Moment kurzfristig wieder aus dem Rennen genommen worden ist.

Seismos die Nummer eins

Mit seinem dreifachen Aufgebot kommt nach dieser neuen Entwicklung nunmehr Trainer Andreas Wöhler eine Art Schlüsselrolle zu. Er ist ja vor allem auch Betreuer von Novellist, dem zurzeit besten Vollblüter Europas. Sein Europa-Terzett rekrutiert sich aus den beiden Gruppe-I-Siegern Earl of Tinsdal (E. Pedroza) und Seismos (A. Atzeni) wie auch aus dem möglicherweise kaum schon vollerkannten dreijährigen See The Rock (J. Bojko).

Nach Papierform ist allerdings Seismos unumstritten die Nummer eins. Für ihn spricht vor allem ein imponierender Start-Ziel-Sieg im Großen Preis von Bayern im Sommer in München-Riem. Darüber hinaus endete er kürzlich im Großen Preis von Baden nicht einmal sonderlich weit hinter seinem Trainingsgefährten Novellist auf Platz zwei.

Einen besonderen Bonus beim Kölner Publikum dürfte aber auch der von Trainer Peter Schiergen trainierte dreijährige Empoli (A. Starke) haben. Schließlich ist er noch als Zweiter des diesjährigen Union-Rennens hinlänglich in Erinnerung geblieben.

Grundsätzlich ist nicht einmal auszuschließen, dass der Lokalmatador seinem ein Jahr älteren Stall- und Trainingsgefährten Girolamo nacheifern kann, den Peter Schiergen bereits im vergangenen Jahr zu einem Erfolg im Hauptereignis am größten Kölner Renntag des Jahres geführt hatte.

Lokalmatador ist im Prinzip auch die im rechtsrheinischen Rath-Heumar beheimatete Stute Berlin Berlin (A. Helfenbein) von Trainer Markus Klug, die Gewinnerin des diesjährigen Großen Hansa Preises in Hamburg-Horn, die gewiss nicht ganz ungefährlich ist. Wie auch der dreijährige Vif Monsieur (K. Clijmans) aus dem Quartier von Trainer Jens Hirschberger bereits den Ruf eines „Favoritenschrecks“ besitzt.

Die Ehrenpreise nach der Entscheidung wird im Übrigen Jonas Reckermann überreichen. Er ist vielfacher deutscher Meister, Europa-Meister und Olympia-Sieger 2012 im Beachvolleyball. Auch wurde er oftmals schon zum „Beachvolleyballer des Jahres“ gewählt und ist außerdem noch Bambi-Preisträger.

Ninfea – eine Schwester von Europas bestem Vollblüter

Am Europa-Tag wird zudem das Rahmenprogramm wieder höchsten Ansprüchen gerecht. Mit u.a. dem Sauren Dachfonds Winterkönigin-Trial sowie der Excelsior Hotel Ernst Stuten-Meile, die auch Ziel einer starken französischen Top-Stute ist.

Mit großem Interesse wird die gesamte Fachwelt vor allem noch das Debüt der zweijährigen Ninfea (E. Pedroza) im Rahmenprogramm verfolgen, ist sie doch eine Schwester des Klassehengstes Novellist, des aktuell besten Vollblüters in Europa.

Zwei „Wettchancen des Tages“ mit jeweils einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro sowie eine „Superdreierwette“ im Hauptereignis mit ebenfalls einer Garantieauszahlung von 10.000 Euro werden zudem bei den Wettern noch einmal für verstärktes Interesse sorgen.

Den ganz jungen Rennbahnbesuchern bietet das neue „Kinderland“ ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm, mit einem Zauberer, einer Hüpfburg und einer Riesenrutsche sowie dem Kinderschminken, das bei allen Jungen und Mädchen besonders beliebt ist. Dazu stehen die Ponys geschniegelt und gestriegelt parat für das Ponyreiten.

Promis kommen zum Großkampftag

Angesagt haben sich bereits zahlreiche Prominente, wie u.a. die Moderatorin Aleksandra Bechtel, ihr über die Stadtgrenzen hinaus bekannter Kölner Kollege „Linus“ und nicht zuletzt Präsident Werner Spinner und Geschäftsführer Alexander Wehrle aus der Chef- Etage des 1. FC Köln.

Beginn ist um 13.30 Uhr, und das erste Rennen startet um 14.00 Uhr.

Pressetext: Juppi Kammerinke
Foto: Klaus-Joerg Tuchel/offiziell

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