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Der Countdown zum Henkel-Preis der Diana läuft an

Juni 8, 2014 by  

Duesseldorf © Lajos-Eric Balogh/turfstock.comPressemitteilung – Mit einem Preisgeld von 500.000 Euro ist es das höchstdotierte Rennen in der Geschichte des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins: der 156. Henkel-Preis der Diana, am Sonntag, dem 3. August, das Highlight der Galopprennsaison 2014 in Grafenberg. Zwei Monate vor dem 2.200-Meter-Rennen bringen sich die vierbeinigen Kandidatinnen allmählich in Stellung.

Eines der Vorbereitungsrennen ist der Iffezheimer Diana-Trial, der jetzt auf der Bahn nahe Baden-Baden gelaufen wurde. Souveräne Siegerin war die von Markus Klug in Köln-Heumar trainierte Wunder, die im Besitz des Gestüts Görlsdorf in der Uckermark steht. „Wir peilen den Henkel-Preis der Diana mit ihr an“, tat Klug unmittelbar nach dem Rennen kund. „Das ist ein Pferd, das ich zunächst unterschätzt habe. Sie hat sich aber enorm verbessert, ihre Grenzen sind kaum abzusehen.“

Klug will Wunder, die jetzt bei zwei Starts ungeschlagen ist, vorher noch einmal in Düsseldorf laufen lassen, damit sie die Bahn kennenlernt. Der Trainer scheint in diesem Jahr für die „Diana“ besonders gut gerüstet, denn er hat noch eine ebenfalls noch ungeschlagene Stute namens Weltmacht im Stall. Die Dreijährige des Gestüt Röttgens soll zuvor sogar noch das Deutsche Derby in Hamburg bestreiten. „Wunder gegen Weltmacht, das würde ich gerne einmal sehen“, sagt Jockey Andreas Helfenbein, der die Stuten bei allen ihren Starts geritten hat. Beim Henkel-Preis der Diana ist er als Stalljockey des Gestüts Görlsdorf jedoch für Wunder gesetzt.

Eine Stute, die den Düsseldorfer Kurs bereits bestens kennt, ist die von Waldemar Hickst trainierte Ajaxana. Sie hat am vorletzten Sonntag in Grafenberg die klassischen German 1000 Guineas gewonnen. „Eventuell läuft sie sogar direkt dort, ohne ein weiteres Rennen zuvor“, erklärte Hickst. „Allenfalls im Ausland kommt ein Start in Betracht.“

In Frankreich wird der nächste Auftritt von Meerjungfrau erfolgen, die derzeit wohl die beste dreijährige Stute in Deutschland ist. Sie wird von Andreas Wöhler im westfälischen Gütersloh trainiert, der auch ihr Besitzer ist. Nach ihrem souveränen Sieg im Schwarzgold-Rennen im April in Köln flatterten aus dem In- und Ausland hohe Kaufangebote auf den Tisch, doch Wöhler blieb selbst bei sechsstelligen Offerten standhaft. Er will sie jetzt am 15. Juni im Prix de Diane in Chantilly gegen die besten französischen Stuten laufen lassen, anschließend steht Grafenberg auf dem Fahrplan.

Die nächste wichtige Stutenprüfung in Deutschland ist ein ebenfalls mit dem Namen Diana-Trial versehenes Rennen am kommenden Sonntag in Berlin-Hoppegarten. Über 2000 Meter geht es um 70.000 Euro. Neben der erwähnten Weltmacht soll dort auch Longina laufen, die möglicherweise beste dreijährige Stute im Stall von Championtrainer Peter Schiergen in Köln. Sie gehört dem Wittener Einrichtungsunternehmer Manfred Ostermann. Adrie de Vries, der derzeit den verletzten Andrasch Starke als Schiergen-Stalljockey vertritt, wird sie in Berlin reiten.

Text: Henkel AG & Co. KGaA

© Fotos: turfstock.com, München

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