Top

Das Rennen der Superlative kann kommen: „Longines Großer Preis von Baden“ mit hervorragendem Nennungsergebnis

Juni 22, 2014 by  

turfstock.com galopper foto hier reinPressemitteilung – 250.000 Euro Rennpreis, 2400 Meter Rennstrecke und ein Sprungbrett für größere Aufgaben – das sind die Rahmendaten des „Longines Grosser Preis von Baden“. Das Galopprennen am 7. September markiert den Höhepunkt der Iffezheimer Rennsaison 2014.

Am Dienstag sind zum Nennungsschluss insgesamt 50 Pferde für den Grand Prix gemeldet worden. 900 Euro kostete es jeden Besitzer, seinem Pferd eine Startberechtigung für das Rennen zu verschaffen. Bis zum Rennen selbst wird es drei Abmeldetermine geben. Wer am Großen Preis von Baden nachher tatsächlich teilnehmen wird, wird bis zu diesem Zeitpunkt 5.000 Euro an Meldegebühren entrichtet haben. Glatte 50 Nennungen gab es in diesem Jahr, in den beiden Vorjahren waren es 47 respektive 42 Nennungen.

22 Pferde aus ausländischen Rennställen sind gemeldet worden, dazu 28 Vertreter aus einheimischen Trainingsquartieren. Sieben individuelle Sieger eines Gruppe I-Rennens finden sich im Aufgebot.

Die Liste der deutschen Nennungen wird angeführt vom amtierenden Derbysieger Lucky Speed und dem aktuellen Derby-Favoriten Sea The Moon (Foto), der am vergangenen Sonntag das Oppenheim-Union-Rennen in Köln gewann, nach einem von drei Siegen bei drei Starts nun klarer Favorit für das Blaue Band ist. Er soll den Grossen Preis von Baden als Zwischenstation zu einem geplanten Auftritt im Prix de l’Arc de Triomphe in Paris nutzen.

Mit Lucky Lion, Wild Chief, Swacadelic, Guardini, Weltmacht und Magic Artist haben auch die weiteren im aktuellen Derbywettmarkt stark beachteten Pferde eine Nennung für Iffezheim bekommen. Als frischer Sieger im „Grossen Preis der Badischen Unternehmer“ vom Frühjahrs-Meeting ist Almandin ebenso wie der dort Zweitplatzierte Protectionist und der Dritte Lucky Speed (gab dort sein Comeback nach einer Pause seit dem Vorjahres-Derbysieg) im Grand Prix-Feld zu finden.

Kurios: der acht Jahre alte Hengst Cavalryman, nebst den beiden Globetrottern Dunaden (Gewinnsumme bisher über 6,5 Millionen Euro) und Red Cadeaux (5,1 Millionen Euro) ältester Teilnehmer im Nennungsfeld, wurde 2010 bereits einmal Dritter im Grossen Preis von Baden. Dunaden und Red Cadeaux waren 2011 die beiden Erstplatzierten im legendären Melbourne Cup in Australien. Ein Farbtupferl im Rennen ist Amonit, der russische Derbysieger von 2013, der mittlerweile in Deutschland trainiert wird.

Der Sieger des „Longines Grosser Preis von Baden“ ist für den Breeder’s Cup Turf Anfang November in Louisville qualifiziert, muss weder das Nenngeld von 90.000 Dollar noch die Reisekosten bezahlen. Und er oder sie erhält eine Einladung für den Japan Cup Ende November in Tokio. Aktuell zählt der Grand Prix zu den Top 50 – Gruppe I-Rennen der Welt, gilt in Europa als Nummer drei über die klassische Distanz von 2400 Metern.

Text & Foto: Baden Racing

Comments are closed.


Die Leserkommentare an dieser Stelle geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sondern die unserer Leser. Die Redaktion behaelt sich vor, beleidigende, verleumderische, diskriminierende oder unwahre Passagen zu entfernen, Eintraege zu kuerzen und gegebenenfalls nicht zu veroeffentlichen.

Bottom