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Offener Brief

Dezember 30, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

Offener Brief
an
Besitzervereinigung/Direktorium
Präsidenten/Vorstände/Präsidien
cc: Präsidenten/Vorstände/Präsidien der Mitgliedsvereine des DVR

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor zwei Jahren wurde ein Geschäftsführer des Deutschen Galopprennsports berufen. Erklärter und einziger Grund seiner Bestallung war eine wesentlich durch ihn umzusetzende Strukturreform des Sports. Wir stellen fest, daß sich seither der Abschwung des Sports eher beschleunigt hat und daß keinerlei Resultate seiner Tätigkeit vorliegen. Wir verweisen auf die mannigfaltigen Ankündigungen des Geschäftsführers, der Besitzervereinigung bzw. des Direktoriums, die sämtlich ohne Read more

Hocherfolgreiches Jahr für den Galoppclub Süddeutschland

Dezember 29, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

logo-gcsuedde.pngMünchen/ Iffezheim - Auf den letzten Metern der Saison 2008 hat der Galoppclub Süddeutschland mit seinen Mitglieder einer bereits sehr erfolgreichen Saison die Krone aufgesetzt. Dank dem Club – Pferd Kalligraph konnte der dritte Saisonsieg gefeiert werden. Ein willkommenes Weihnachtsgeschenk! Read more

Fiepes Shuffle gewinnt die Desert Orchid Chase

Dezember 27, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

Recke-20081003Muc-0074.jpgturfcast.net – Fiepes Shuffle gewann heute die im Rahmen des Stan James Christmas Festival in Kempton gelaufene Gruppe II Prüfung, die Desert Orchid Chase über 3200 Meter. Mit diesem Sieg bescherte er dem Stall Jenny einen verspäteten Weihnachtsscheck von rund € 85.ooo Euro. Die ersten Worte von Trainer Christian Freiherr von der Recke (Foto) waren, “Toll, super jetzt greifen wir in der Queen Mother an.” Das ist ein großes Ziel wie Christian von der Recke auch im Interview auf equi8 betont. Wenn alles glatt geht, wird “Fiepes” sich wieder “in die Höhle des Löwen wagen”, wie equi8 Moderator Michael Luxenburger  Read more

Galopper ehren ihre Deutschen Meister in Dortmund

Dezember 27, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

logo_dortmund.pngDortmund – Galopprennen sind in erster Linie Leistungsprüfungen für Pferde, verbunden mit Wetten auf deren Reihenfolge im Ziel. Versuche einer allgemeingültigen Aussage, wie groß der genaue prozentuale Erfolgsanteil von Pferd, Reiter und Trainer ist, sind zum Scheitern verurteilt. Denn bei jedem Pferd und in jedem Rennen ist es anders. Daß aber der Reiter mit der größten Siegezahl am Jahresende der beste ist und den Teitel „Champion“ verdient, dafür spricht eine ganze Menge, und zwar in allen Sparten: bei den Profis, den Amateuren, den Herren, den Damen, den Spezialisten für Flachrennen oder über Hindernisse.

Eduardo_Pedroza-im-Portrait.jpgTraditionell findet eine unmittelbare Ehrung der erfolgreichsten Aktiven des Galopprennsports am letzten Renntag einer jeden Saison statt. Abweichend von langer Tradition ist das diesmal am Sonntag (28. Dezember) in Dortmund-Wambel. Fast alle der insgesamt 12 Titelträger der einzelnen Sparten sind vor Ort und erhalten eine Trophäe des Verbandes sowie Blumen und Champagner vom Dortmunder Rennverein. Bei den Jockeys hat den Titel erneut der panamesische Selfmademan Eduardo Pedroza (Foto) erworben, einer der Sympathieträger der Branche. Bemerkenswert das Doppelchampionat der Trainer in Flach- und in Hindernisrennen für Christian Frhr. von der Recke aus Weilerswist bei Köln. Für ganz neue Namen bei den Championaten der Rennstallbesitzer und der Züchter sorgte ein Pferd: Kamsin. Der Seriensieger verhalf sowohl seinem Züchter Gestüt Karlshof zum ersten Titel als auch seinem Besitzer, den Hamburger Stall Blankenese. Das ist eine Besitzergemeinschaft rund um den langjährigen Turffunktionär Franz-Günther von Gaertner, einen der ganz Großen der Galoppszene, der dieses Championat leider nicht mehr erleben kann, denn er verstarb am 15. November.

Eingebettet ist die Ehrung in ein Programm von neun abwechslungsreichen Rennen, zu denen sogar ein respektabel besetztes Zweijährigenrennen gehört. Höhepunkt ist ein Ausgleich II, in diesem 1950 Meter-Rennen der zweithöchsten Handicapklasse ist der auf Sand noch ungeschlagene neue Superstar der Szene, Running Ernie, heißer Favorit. Der mit Spannung erwartete Vierjährige wird von dem formstarken Dänen Lennart Hammer-Hansen gesteuert und hat es in erster Linie mit dem Deauville-Sieger Flying Sensation aus dem Championstall von der Recke sowie der dreijährigen Sandbahnentdeckung Feather Cloud zu tun.

In einem 1800 Meter-Rennen um ganze 3.400 Euro startet ein mehrfacher Sieger auf Gruppenebene: Mharadono. Der Fünfjährige aus Leipzig hat seine Glanzleistungen allerdings auf der Grasbahn gezeigt. Auf Sand war erst einmal, ohne Erfolg, unterwegs. Doch dabei dürfte es nicht bleiben. Sein Auftritt hat zweifellos etwas ganz Besonderes und gehört zu einer ganzen Palette von Attraktionen dieses letzten Galopprenntages der Saison 2008.

© Text: Peter Brauer, DVR Köln

Three Kings for Kauto Star

Dezember 26, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

kautostar2008lux.jpgturfcast.net – Kauto Star (Foto), Horse of the year 2006/2007, gewann heute im englischen Kempton Park die Stan James King George IV Chase, ein Jagdrennen über 4800 Meter. Das besondere daran ist, dass Kauto Star dieses Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte. Kurz vor dem letzten Sprung mussten die Fans von Kauto Star allerdings noch eine Schrecksekunde überstehen, als ihr Favorit erst in letzter Sekunde zum Siegessprung ansetzte.

Der Ausnahme-Steepler aus dem Stall von Championtrainer Paul Nicholls steht mit dem Sieg in diesem Gruppe I Rennen, in der der Sieger eine Siegprämie von rund 141.000 Euro gutgeschrieben bekommt, nun auf einer Stufe mit Wayward Lad. Wayward Lad gewann dieses Rennen in den Jahren 1982/1983 und 1985. Nur der unvergessene Desert Orchid war erfolgreicher. Er gewann diese Gruppe I Prüfung in den Jahren 1986 bis 1990, insgesamt viermal. 1987 konnte belegte „Dessie“ den zweiten Platz hinter Nupsala.

Kauto Star wurde von Jockey Ruby Walsh geritten, dem nach einem schweren Sturz im November die Milz entfernt werden musste.
Trainer Paul Nicholls sagte kurz nach dem Rennen, dass Kauto Star vor dem Gold Cup im März nicht mehr an den Start gehen wird. Hinter Kauto Star belegten Altertas Run (Jockey: A.P. McCoy) und Voy Por Ustedes (Robert Thorton) die Plätze zwei und drei. Für den deutsch gezogenen Landosohn Air force one (Barry J. Geraghty) gab es heute nichts zu ernten. Air force one fand nie entscheidend ins Rennen.

Text: turfcast.net, München
Bild: Michael Luxenburger, München

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