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München-Riem, 29. Juni 2008

Juni 29, 2008 by Dorothee · Leave a Comment 

Logo Münchenturfcast.de – “Alte Liebe rostet nicht.” sagte Wolfgang Figge als Sonnentänzerin, das Pferd seiner ehemaligen Besitzer Gestüt Rangau und Stall Fairy Tale wieder eine Boxe in seinem Stall bezog. Warum dies so ist bewies diese 4-jährige Seattle Dancer Stute heute in der abschließenden Tagesprüfung, als sie mit ihrer Partnerin Gerlinde Mühlbichler sicher als erste über die Ziellinie galoppierte. Wie für die Besitzer von Sonnentänzerin gilt zuerst zitierter Spruch auch für Gerlinde Mühlbichler, die nach mehrjähriger Abwesenheit nun wieder in München ihre Zelte aufgeschlagen und bei Wolfgang Figge angeheuert hat. Herzlich Willkommen zurück!

Riem-29-Juni-08-Rennen4_Siegerehrung.jpgÜberhaupt stand heute der Riemer Renntag unter dem Motto “Frauenpower”. Fünf der acht gelaufenen Rennen konnten die Reiter – Damen für sich entscheiden. Vier Stuten gewannen. Neben Gerlinde Mühlbichler trug sich gleich zweimal Hana Mouchova in die Siegerliste ein. Sie steuerte die aus Hassloch angereiste 6-jährige Platini Stute Pinea zu ihrem ersten Jahreserfolg und konnte zwei Rennen danach Alinorus, ein ehemaliges 83,5 kg Pferd an seine besseren Zeiten erinnern und ihn sicher über die Ziellinie beordern.

Das Amateurrennen ging nach Weilerswist. Christian von der Recke hatte Dashing Princess an die Isar geschickt, die trotz Höchstgewicht Start Ziel die Konkurrenz sicher in Schach hielt. Kirsten Schmitt war die Siegreiterin. Christoph Reichenbach verkündete bei der Siegerehrung noch die erfreuliche Nachricht, dass die Stute tragend von Sholokov sei. Da drücken wir mal ganz fest die Daumen!

Eine Amazone aber soll an dieser Stelle ganz besonders erwähnt sein. Das ist Andrea Mayer. Die Nachwuchsreiterin hat in dieser Saison bei neun absolvierten Ritten bereits sechs in Siegtreffer verwandelt! Das ist eine Leistung, die aller Ehren wert ist und gebührend gewürdigt werden muss! Mit viel Umsicht und Können steuerte Andrea Mayer ihre Siegpartner ins Ziel und ließ keine Zweifel aufkommen, dass sie ihren Job wirklich versteht. Heute schaffte sie es den mit 66 kg angetretenen Tuxedomoon aus dem Rennstall ihrer Mutter Jutta Mayer zum Sieg zu führen. Klassemäßig konnte man dies dem wunderschönen Waky Nao Wallach auf jeden Fall zutrauen, nur die Beständigkeit setzt manchmal ein Fragezeichen hinter seine Leistung. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser Leistung und wünschen Andrea Mayer weiterhin Hals und Bein!

1. Rennen www.galoppriem.de-Rennen – 2000m
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Einlauf: Nr. 4 Daring Devil; Nr. 3 Mirja; Nr. 1 Easy Goin
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 51 Plätze: 17, 16
Zweierwette: 157 Dreierwette: 446
Siegreiter: Gary Hind; Siegtrainer: E. Schweigert;
siegreiche Besitzerin: Frau A.J.Teter/Österreich

2. Rennen HSBC Trinkaus-FX-Sales-Rennen Preise – 1600 m
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Einlauf: Nr.4 Pinea; Nr. 2 Kassandra Song; Nr. 1 Auenruf
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 29 Plätze: 16, 21
Zweierwette: 105 Dreierwette: 252
Siegreiterin: Hana Mouchova; Siegtrainerin: Nina Bach;
siegreicher Besitzer: W. Eberle

3. Rennen HSBC Trinkaus-Interest Rate Product Sales-Rennen – 1600 m
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Einlauf: Nr. 5 Adolfina; Nr. 4 Oceanmambo; Nr. 6 Bambolina
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 16 Plätze: 13, 24, 19
Zweierwette: 235 Dreierwette: 800
Siegreiter: Alessandro Schikora; Siegtrainer: Wolfgang Figge;
siegreicher Besitzer: F. W. Holtkötter

4. Rennen HSBC Trinkaus-Treasury Management Group-Rennen – 1600 m
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Einlauf: Nr. 1 Alinorus; Nr. 5 Haut de gamme; Nr. 3 Bora Bora
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 30 Plätze: 19, 32
Zweierwette: 567 Dreierwette: 1574
Siegreiterin: Hana Mouchova; Siegtrainer: H.-J. Linder;
siegreicher Besitzer: H.-J. Linder

5. Rennen Preis von HSBC Trinkhaus Ausgleich III – 1600 m
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Einlauf: Nr. 1 Tuxedomoon; Nr. 8 Tamerlan; Nr. 3 Fuimicino
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 60 Plätze: 17, 23, 31
Zweierwette: 516 Dreierwette: 3541
Siegreiterin: Andrea Mayer; Siegtrainerin: Jutta Mayer;
siegreiche Besitzer: Frau J. Mayer u. M. Schiebinger

6. Rennen VAR-Amazonen-Sprint – 4. Lauf zum Bayerischen Amateur-Championat Ausgleich IV – Amateurrennen – 1300 m
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Einlauf: Nr. 1 Dashing Princess, Nr. 3 Vulcanic Blade; Nr. 7 Sixth Sense
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 23 Plätze: 10, 11, 11
Zweierwette: 68 Dreierwette: 230
Siegreiterin: Kirsten Schmitt; Siegtrainer: Christian Freiherr von der Recke;
siegreicher Besitzer: Stall Wendelstein

7. Rennen Preis vom Corvette Club Bayern – 2400 m
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Einlauf: Nr. 6 Nutbush; Nr. 3 Bueno Amigo; Nr. 5 Hyakinthos
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 97 Plätze: 25, 37, 20
Zweierwette: 1101 Dreierwette: 3881
Siegreiter: Kenneth P. Pattinson; Siegtrainer: Michael Figge;
siegreicher Besitzer: Max Janich

8. Rennen Preis vom EM-Finale Ausgleich IV – 2000 m
Riem-29-Juni-08-Rennen8.jpg
Einlauf: Nr. 9 Sonnentänzerin; Nr. 2 Ochotskaja; Nr. 8 East of Shannon
Quoten jeweils für €10 Einsatz:
Sieg: 84 Plätze: 15, 13, 13
Zweierwette: 214 Dreierwette: 565
Siegreiterin: Gerlinde Mühlbichler; Siegtrainer: Wolfgang Figge;
siegreicher Besitzer: Gestüt Rangau Stall Fairy Tale

Quote Finishwette: €2.917
TOP 6 Wette wurde nicht getroffen
Umsatz: € 99.219,00 – gesamt Vorwette: € 49.149,00

© Text & Fotos: turfcast.de, München

Mögliche Starter im BMW 139. Deutsches Derby

Juni 28, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

Banner-Starterfeld.jpg

Liang Kay
Dai Jin – Linton Bay (Funambule)
Bes.: Stall Emina, Tr.: Uwe Ostmann, Mülheim/Ruhr, mögl.Jo.: Terence Hellier
GAG: 95,5 kg
Der aktuell beste Dreijährige im Feld des BMW 139. Deutsches Derby. Schlug den späteren Mehl Mülhens-Sieger Precious Boy im Dr. Busch-Memorial in Krefeld (Gruppe III, 1700m) mit einem Kopf-Vorsprung und gewann in Köln mit dem Union-Rennen (Gruppe II, 2200m) die wichtigste Vorprüfung zum BMW 139. Deutsches Derby sehr eindrucksvoll gegen Pferde wie Akiem, Daressalam, Santero oder Agapanthus. Seine Klasse steht völlig außer Frage, das einzige Fragezeichen ist das Stehvermögen. Seine Mutter Linton Bay war eine sehr gute Meilerin, und auch Liang Kay’s Halbschwester Laeya Star war auf der Meile zuhause. Am Tag des BMW 139. Deutsches Derby heißt es daher in Sachen Stehvermögen, Farbe zu bekennen.
 
Top Lock
Nayef – Ermine (Cadeaux Genereux)
Bes: David Brownlow, Tr.: Andrew Balding, England, mögl.Jo.: Martin Dwyer
GAG: 94,5 kg
Gewann bei seinem Debüt in Kempton im April direkt ein Rennen über 2200m. Im Classic Trial (Sandown Park, Gruppe III, 2000m) belegte er dann den vierten Platz, bevor er in einem Listenrennen über 2200 Meter in Goodwood Zweiter wurde. Seine beste Leistung zeigte Top Lock während des Royal Ascot-Meetings, wo er in den King Edward VII Stakes (Gruppe II, 2400m) 1 ¾ Längen hinter dem Sieger Campanologist einen hervorragenden dritten Platz belegte. Die King Edward VII Stakes sind nicht nur das höchstdotierte Gruppe II-Rennen Europas, sondern haben auch den Spitznamen „Royal Ascot Derby“. Wer in einer solchen Prüfung ins Geld läuft, sollte in Hamburg alle Chancen haben, vor allem, da sein Trainer Andrew Balding das BMW 139. Deutsches Derby schon länger als Ziel im Auge hat.
 
Walzertraum
Rahy – Walzerkoenigin (Kingmambo)
Bes.: Gestüt Schlenderhan, Tr.: Jens Hirschberger, Bergheim, mögl.Jo.: Olivier Peslier
GAG: 93,5 kg
Drei Starts und zwei Siege zeigen deutlich, dass Walzertraum ein Siegkandidat ist. Nach einem eher schwachen Debüt im April gewann er ein kleineres Rennen (2000m) in München leicht mit einem Hals, bevor er im Bavarian Classic (Gruppe III, 2000m) zuschlug und dabei Il Divo, Kamsin und Lancetto hinter sich ließ. Walzertraum ist der Erstling seiner Mutter Walzerkoenigin, die u.a. den Premio Emilio Turati (Gruppe II, 1600m) und Ernst & Young
Euro-Cup (Gruppe II, 2000m) gewinnen konnte. Er ist für alle großen Prüfungen nach dem BMW 139. Deutsches Derby genannt und sollte die stärkste Waffe des Vorjahressiegerteams sein.

King of Rome
Montjeu – Amizette (Forty Niner)
GAG: 93,0 kg
Bes.: Derrick Smith, Mrs. Sue Magnier & Michael Tabor, Tr.: Aidan O’Brien, Irland
Im letzten Jahr belegte sein Trainer Aidan O’Brien im BMW 138. Deutsches Derby mit Anton Chekhov den dritten Platz. Die aktuelle Stallform könnte nicht besser sein, so gewann O’Brien fast alle Gruppe I-Rennen während des Royal Ascot Meetings. King of Rome hat bereits sieben Starts absolviert und ist sicherlich das Pferd mit der meisten Erfahrung im Derby Feld. Im Englischen Derby landete er auf dem zwölften Platz, nachdem er in den Derby Trial Stakes (Gruppe III, 2300m) den zweiten Platz belegte. Man sollte nicht vergessen, dass er im Englischen Derby der Ritt von Stalljockey Johnny Murtagh war, dem in Royal Ascot so gut wie alles gelang. Letzte Woche war King of Rome Dritter in einem Listenrennen in Royal Ascot.
 
Il Divo
Dashing Blade – Independent Miss (Polar Falcon)
GAG: 92,5 kg
Bes.: Rennstall Wöhler, Tr.: Andreas Wöhler, Gütersloh, mögl.Jo.: Eduardo Pedroza
Wurde überraschend für das BMW 139. Deutsches Derby nachgenannt. Dies wird sein Trainer nicht ohne Grund getan haben, denn der Dashing Blade-Sohn belegte in zwei Derby-Trials jeweils den zweiten Platz. Seine beste Leistung zeigte er dabei in München im Bavarian Classic (Gruppe III, 2000m), wo er nur gegen Walzertraum verlor. Über genug Klasse verfügt der Hengst also auf jeden Fall, ein großes Fragezeichen steht auch hier hinter dem Stehvermögen: Ein Dashing Blade-Hengst aus einer Polar Falcon-Mutter ist normalerweise kein Pferd für 2400 Meter.
 
Akiem
Kutub – Anacapri (Anabaa)
GAG: 91,5 kg
Bes.: Stall Molenhof, Tr.: Andreas Löwe, Köln, mögl.Jo: Andreas Suborics
Ein Bild von einem Pferd ist der spätreife Akiem. Der von Kutub stammende Hengst gewann in Iffezheim das Hamilton Rennen (2200m) leicht gegen gute Gegner und überzeugte seine Anhänger dann in der Union (Gruppe II, 2200m), wo er – gut endend – Dritter wurde. Akiem wurde in der Union nicht sonderlich hart angefasst und sollte sich weiterhin steigern. Ein sicherer Platzgeldkandidat, der um den Sieg mitmischen könnte. 
 
Daressalam
Singspiel – Desidera (Shaadi)
GAG: 91,5 kg
Bes.: Gestüt Röttgen, Tr.: Waldemar Hickst, Köln, mögl.Jo.: Adrie de Vries
Gewann mit dem Großen Preis der Hannoverschen Volksbank (Listenrennen, 2200m) DIE Vorprüfung des BMW 139. Deutsches Derby der letzten Jahre. Adlerflug, Schiaparelli und Nicaron waren alle in Hannover erfolgreich, bevor sie in Hamburg gewannen. Belegte im Union-Rennen (Gruppe II, 2200m) nach einem Rennen von der Spitze den vierten Platz. Der Rennverlauf war für den Singspiel-Sohn sicher nicht optimal und er sollte eine Menge gelernt haben. Seine Mutter Desidera war eine herausragende Sprinterin und gewann u.a. den Grossen Preis von Berlin (Gruppe III, 1300m). So erscheint es fraglich, ob 2400 Meter die optimale Distanz sein werden.
 
Kamsin
Samum – Kapitol (Winged Love)
GAG: 90,0 kg
Bes.: Stall Blankenese, Tr.: Peter Schiergen, Köln, mögl.Jo.: Andrasch Starke
Gewann im März ein Sieglosen-Rennen (1700m)  in Krefeld und ist seitdem einer der Favoriten für das BMW 139. Deutsches Derby. Holte sich anschließend in Frankfurt den Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler (Gruppe III, 2000m), schlug dabei aber nur ein kleines schwaches Feld (Zweiter und Vierter noch immer sieglos). In München belegte er als heißer Favorit im German Tote Bavarian Classic (Gruppe III, 2000m) einen enttäuschenden vierten Platz. Nun muß der Samum-Sohn Farbe bekennen und zeigen, ob er dem „Hype“ gerecht wird oder er nur ein glücklicher Gruppe III-Sieger war.  
 
Soum
Monsun – Suivi (Darshaan)
GAG: 89,5 kg
Bes.: Georg Baron von Ullmann, Tr.: Andre Fabre, Frankreich, mögl.Jo.: Stephane Pasquier
Im Besitz von Baron Ullmann, überzeugte der Monsun-Sohn in einem Maiden-Rennen in Chantilly über die Derbydistanz, allerdings in einer nicht aussagekräftigen Zeit. Davor plazierte er sich in Saint Cloud und Longchamp. Gilt bei einigen Buchmachern als der Geheimtipp, muss sich aber noch steigern, um zu gewinnen.
 
Solapur
Ekraar – Shina (Lomitas)
GAG: 88,0 kg
Bes.: Stiftung Gestüt Fährhof, Tr.: Andreas Wöhler, Gütersloh
Zwei Starts, zwei Siege sprechen in 2008 eine deutliche Bilanz. Der Ekraar-Sohn gewann mit dem swb-Derby-Trial (Listenrennen, 2100m) in Bremen die letzte Vorprüfung zum BMW 139. Deutsches Derby. Seine Mutter ist eine Schwester zum Arlington Million (Gruppe 1, 2000m)-Sieger Silvano, der im BMW 130. Deutsches Derby den vierten Platz belegte. Fraglich ist, ob Solarpur genug Stehvermögen mitbringt; außerdem ist er für keine großen Rennen nach Hamburg genannt.
 
Lancetto
Dubai Destination – Lanciana (Acatenango)
GAG: 88,0 kg
Bes.: Gestüt Ittlingen, Tr.: Mario Hofer, Krefeld
Vier Starts und noch kein Sieg sprechen eigentlich eine deutliche Sprache. Nicht aber so bei Lancetto, der einer der besten sieglosen Dreijährigen in Deutschland sein dürfte. Seine beste Leistung zeigte der Dubai Destination-Sohn im Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler (Gruppe III, 2000m), wo er keine zwei Längen hinter Kamsin landete. Hat noch Nennungen für einige große Gruppe I-Rennen in Europa in diesem Sommer.

Satier
Lord of Men – Stiletta (Primo Dominie)
GAG: 87,5 kg
Bes.: WH Sport International, Tr.: Mario Hofer, Krefeld
Belegte bei zwei Starts jeweils den Platz zwei. Zeigte sich im swb-Derby-Trial (Listenrennen, 2100m) in Bremen deutlich verbessert und landete einen Kopf hinter Solapur auf dem zweiten Platz. Ist während des BMW Derby-Meetings noch im Auktionsrennen genannt und wäre dort sicherlich Favorit.
 
Narcisco
Fantastic Light – Nicola Bella (Sadler’s Wells)
GAG: 86,0 kg
Bes.: Gestüt Ittlingen, Tr.: Peter Schiergen, Köln
Spätreifes Pferd,  welches bisher bei drei Starts dreimal Geld verdiente. Gewann in Köln ein kleines Rennen (2200m) leicht mit 1½  Längen Vorsprung, bevor er in
Dresden im Grossen Freiberger-Preis (Listenrennen, 2200m) den zweiten Platz belegte. Nicht unbedingt die erste Wahl aus Deutschlands größtem Rennstall.
 
Ostland
Lando – Ost Tycoon (Last Tycoon)
GAG: 85,0 kg
Bes.: Stall Hornoldendorf, Tr.: Peter Schiergen, Köln, mögl.Jo.: William Mongil
Zeigte bei seinem Sieg in einem Sieglosen-Rennen (2300m) in Mülheim,  dass er das notwendige Stehvermögen für das BMW 139. Deutsches Derby hat. Dass er auch die Klasse für einen Derbytreffer besitzen könnte, zeigte er dann im Iffezheimer Derby Trial (2000m) wo er All the Winds, Lindner und Agapanthus schlug. Mit fünf Starts eines der erfahrensten Pferde im Feld, und sicher kein Außenseiter. Als Lando-Sohn (benötigt gute Bahn) evtl. von den Bodenverhältnissen abhängig, auch wenn er in niedriger Klasse mit weichem Boden gut klar kam.
 
Agapanthus
Tiger Hill – Astilbe (Monsun)
GAG: 84,0 kg
Bes.: Gestüt Schlenderhan, Tr.: Jens Hirschberger, Bergheim, mögl.Jo.: Frederik Johannson
Gewann im letzten Jahr bei seinem einzigen Start ein kleines Rennen in Bremen eindrucksvoll über 1400 Meter. Bei seinem Comeback in diesem Jahr belegte er im Iffezheimer Derby-Trial (2000m) knapp geschlagen den vierten Platz; lief dann in der Union (Gruppe II, 2200m) erstaunlich schwach, sicher nicht ohne Chancen auf ein Platzgeld.
 
Adelar
Samum – Arpista (Chief Singer)
GAG: 83,0 kg
Bes.: Stall Schalkmädchen, Tr.: Werner Baltromei, Mülheim/Ruhr, mögl.Jo.: Dominique Boeuf
Startete seine Rennlaufbahn direkt mit einem Sieg, Anfang des Jahres im französischen Cagnes-sur-Mer über 2150 Meter. Seine vielleicht beste Leistung zeigte der Samum-Sohn zuletzt im Prix du Puits aux Chiens in Chantilly, wo er den dritten Platz in einem 29.000 Euro-Rennen belegte. Bislang ausschließlich in Frankreich gelaufen.
 
Santero
Black Sam Bellamy – Strofa (Winds of Light)
GAG: 81,0 kg
Bes.: Rainer Hupe, Tr.: Norbert Sauer, Dortmund
Gewann bereits im letzten Jahr in Hamburg als Zweijähriger ein Sieglosen-Rennen (1400m) hochüberlegen mit acht Längen Vorsprung. War bei seinem Debüt in Hannover noch rückständig und landete anschließend in der Union (Gruppe II, 2200m) sieben Längen hinter Liang Kay auf dem siebten Platz. Muss sich schon steigern, ist aber ein sicherer Steher. 
 
Secundus
Daliapour – Sly (Monsun)
GAG: 74,5 kg
Bes.: Stall Meerbusch, Tr.: Hans Blume, Köln-Heumar
Sollte von der Abstammung her genug Stehvermögen mitbringen. Belegte bei seinen letzten beiden Starts jeweils den zweiten Platz hinter guten Pferden. Hat mit 74,5 kg schon ein respektables Rating, doch ist er im BMW 139. Deutsches Derby nur Außenseiter.

© Meike Rohweder, Hamburg

Araber erobern Hamburg

Juni 28, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo HamburgHamburg – Das Emirat Katar baut sein Engagement auf der Rennbahn in Hamburg-Horn weiter aus. In persönlicher Anwesenheit von Scheich Mohammed bin Faleh al-Thani, Mitglied der Königsfamilie und Vize-Präsident des Qatar Racing and Equestrian Club, gehen am Samstag und Sonntag als Teil einer internationalen Serie in Deutschland arabische Vollblüter an den Start.

© Meike Rohweder, Hamburg

Attraktionen rund um das BMW 139. Deutsches Derby

Juni 27, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo HamburgHamburg – Auch in diesem Jahr gibt es auf der Rennbahn in Hamburg-Horn wieder jede Menge Attraktionen für Jung und Alt, Groß und Klein.

Biergarten, Kinderland und Shopping
Der Biergarten, mitten im turbulenten Geschehen gelegen, wird auch 2008 viele Besucher zum Verweilen einladen. Ausreichend Sitzplätze an zünftigen Biertischen und Bänken stehen den Wettbegeisterten zur Verfügung. Im Angebot u.a.: Bratwurst (2,80 Euro), Bier (2,50 Euro), Fischbrötchen, Donuts, Crepes, Kaffee und Kuchen.

Spaß für die Kleinen
Das Kinderland ist eine Oase für kleine Begleiter der großen Pferdesportfreunde. Ponyreiten, Malwettbewerbe und ein Kinder-Karussell lassen die Herzen höher schlagen. Ein fest installierter Sandspielplatz rundet das Kinderland ab. Professionell ausgebildete Betreuer kümmern sich an allen Renntagen kostenfrei um die Kids. Und natürlich haben Kinder bis 14 Jahre in Begleitung Erwachsener freien Eintritt zum Rennplatz.

Unterhaltung auf der Rennbahn
Auf dem Marktplatz in der Mitte der Rennbahn gibt es wie gewohnt eine kleine Shoppingmeile. „KR Schmuckdesign“ zeigt modischen Schmuck aus Muschelkernperlen, Lavastein, weißer und roter Koralle. „Hutmode Willer“ rettet alle Damen, die noch keine passende Kopfbedeckung für den Tag des BMW 139. Deutsches Derby haben.
Weitere Aussteller: die Spielbank Hamburg, Galerie Hitzbleck (moderne Malerei Hamburger Künstlerinnen), trophies (Pferdebronzen und original handcolorierte Kupferstiche), der Designer & Fashion Store mit Mode u. a. von Pierre Cardin und hochwertige Freizeitmode von Wellensteyn.
BMW präsentiert in einem neu gestalteten Pavillion aktuelle BMW Modelle, die nicht nur zum Probesitzen einladen: BMW X6, BMW M3 Cabrio, BMW 6er Cabrio, BMW 1er Cabrio, BMW 5er Touring und BMW 3er Coupé. Besondere Beachtung der Besucher werden aber auch die Informationen zu EfficientDynamics finden, der Beitrag von BMW für weniger Emissionen bei mehr Fahrfreude.
Der Spaß für die ganze Familie ist somit garantiert.

Derby-Lounge
Während des gesamten BMW Derby-Meetings lässt es sich hier in gemütlicher Insider-Atmosphäre wetten. Etwas großzügiger als noch im Vorjahr, denn die Zeltfläche wurde um 200 Quadratmeter erweitert. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, denn sämtliche Getränke und das hochwertige Catering des Böttcherhofs sind im Kartenpreis enthalten. Karten für die Derby-Lounge gibt es direkt beim Hamburger-Rennclub e.V. unter 040 651 8281.

Kulinarisches Verwöhnprogramm
Für die Gäste, die spontan auf den Rennplatz kommen, wurde der öffentliche Gastronomiebereich Public-Zelt by Böttcherhof um eine überdachte Terrasse zum Marktplatz hin erweitert. Das unschlagbare Angebot: Currywurst und ein Glas Prosecco gibt’s für fünf Euro.

Ponyrennen
Am Sonnabend, den 28. Juni, startet das erste spannende Ponyrennen. Das zweite Ponyrennen, die Jungheinrich-Kids-Trophy, findet am Freitag, den 4. Juli 2008 statt.

Das Derby für einen guten Zweck
Mit der eigens für das BMW Derby-Meeting konzipierten, täglich ausgespielten Charity-Wette unterstützt die Credit Suisse (Deutschland) AG krebskranke Kinder im Universitätsklinikum Eppendorf.

Ein Highlight der Woche ist der Julius Bär Charity-Cup am Mittwoch, den 2. Juli. Auf Einladung der Privatbank Julius Bär treten Reiter aus den verschiedenen Disziplinen zugunsten der Kinderhilfsorganisation Star Care gegeneinander an. Es werden aufsitzen: Achaz von Buchwaldt (Spring-Derbysieger 1982 und 1996), Deutschlands erfolgreichster Polospieler Thomas Winter (Handicap +5), Military-Reiterin Charlotte Offeney (die fünfte der ersten Staffel von „Germany’s next Topmodel“) sowie Albert Darboven, Vizepräsident des Hamburger Renn-Clubs und passionierter Polo-Spieler.

Am J.J.Darboven-Renntag (29. Juni) und am Tag des BMW 139. Deutsches Derby (6. Juli) geht es spannend weiter. An diesen Tagen finden die Auktionen der „Sparda Derby Art Parade“ statt. 13 kunstvoll gestaltete Hufeisen werden zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ versteigert. Die Spenden und der Versteigerungserlös gehen an dieses Spezialprojekt der bekannten Aktion „Das Kleine Herz im Zentrum“.

Unter den Künstlern, die ihre Hufeisen-Interpretationen bis zur Auktion an markanten Orten in Hamburg präsentieren, sind der Vizepräsident des Hamburger Renn-Club e.V., Albert Darboven, Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, Sängerin Vicky Leandros und Moderator Johannes B. Kerner. Das Einstiegsgebot liegt bei 1.000,00 Euro. Gebotskarten gibt es zum Download unter www.spare-cent.de/derbyartparade.

 © Meike Rohweder, Hamburg

HSBC-Renntag auf der Galopprennbahn München-Riem

Juni 27, 2008 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo MünchenMünchen – Nützlichkeitssport und der lokale Aspekt steht am kommenden Sonntag, 29. Juni (13.30 Uhr) ganz klar in Vordergrund beim diesjährigen HSBC-Renntag auf der Galopprennbahn München-Riem. Nur vereinzelt vertreten sind diesmal die Gastpferde in den acht Rennen des Tages. Lediglich Stammgast Champion-Trainer Christian von der Recke schickt aus dem Rheinland ein größeres Lot von fünf Pferden an die Isar. Der in Prag lebende Engländer Gary Hind reitet wieder für Christian von der Recke und will seine Führung in der Riemer Jockey-Statistik ausbauen. Vielleicht ist das die richtige Wettformel für diesen Renntag.

HSBC-Renntag-tshirt.jpgNichtsdestotrotz versprechen die Rennen viel Abwechslung, denn sie erscheinen durch die Bank recht offen besetzt zu sein. Bestes Beispiel dafür ist die zweite Tagesprüfung über die Meile. Hier geht zwar nur ein kleines Feld von sechs Kandidaten auf die Reise, aber irgendwie kann man sich sowohl Auenruf, Kassandra Song, Kick Hunter, Pinea und Sentimento als auch den dreijährigen Montiano als Sieger vorstellen.

Ähnlich undurchsichtig ist auch die Steher-Prüfung über 2400 Meter, in der der Seriensieger Boss Mak auf die Formpferde Dandaloo, Bueno Amigo und Hyakinthos sowie die relativ günstig in der Partie stehende Ellen of Doononey. Ein reines Rätselraten ist der Amazonen-Sprint über 1300 Meter. Wer hier die Dreierwette trifft kann sich bestimmt über eine hohe Quote freuen.

25.000 € Garantie-Auszahlung in der TOP 6-Wette
Dass es nicht einfach ist, sechs Sieger an einem Riemer Renntag -diesmal die Rennen 3 bis 8- zu tippen, wissen die meisten Rennbahnbesucher. Aber es ist reizvoll. Dank hoher Jackpots und heuer setzt die Galopprennbahn noch eins drauf. Zur 15.000 € Garantie-Auszahlung stiftet das Autohaus Bauer Ottobrunn einen Honda Civic im Wert von 20.000 €. Voraussetzung: Der TOP6-Wetter, dessen Wett-Ticket in Riem nach einem Zufallsprinzip ausgewählt wurde, muss die 6 richtigen Sieger auf seinen Schein haben. Dann gibt´s für den Super-Glückspilz das Auto „on top“. Gelingt dies nicht, bleibt der Honda „im Topf“ bis zur nächsten TOP6-Wette. Wichtig für alle: Gewinnen kann die Auto-Prämie nur, wer in Riem seine TOP6-Wette abgibt. Ein Grund mehr, zur Rennbahn zu kommen und sein Glück zu versuchen. Schon mit einem Euro ist man dabei.

© Text: Harald Schneider, München
© Foto: turfcast.de, München

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