Galopp Mülheim: Sparkassen-Renntag lädt zum Familien-Ausflug ein
April 30, 2008 by Ekbert · Leave a Comment
Mülheim – Sieben Rennen stehen am Sonntag (4. Mai) ab 14.20 Uhr auf der Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg auf der Tageskarte. Höhepunkt ist das mit 20.000 Euro dotierte Mülheimer Derby-Trial, das in diesem Jahr erstmals unter dem Patronat der Sparkasse Mülheim ausgetragen wird und daher auch “Großer Preis der Sparkasse Mülheim” heißt. Doch nicht nur auf dem Geläuf, sondern auch am Rande der gut präparierten Rennpiste wird einiges geboten, weil der Veranstalter erneut seinem Ruf als Familien-Rennbahn gerecht wird.
Erstmals findet der Sparkassen-Renntag nicht in den Sommerferien, sondern schon am 4. Mai statt. Da an diesem Sonntag auch mit großem Besucherandrang von Familien gerechnet wird, wurde das Rahmenprogramm besonders kinderfeundlich gestaltet. Im Angebot für die jüngsten Rennbahn-Besucher: Streichelzoo, eine Hüpfburg, Kinderschminken, Spielgeräte wie Stelzen oder Springseile.
Zum ersten Mal macht auf der Rennbahn am Raffelberg auch die “Cocktail-Roadshow der Sparkasse” Station. Ein Barkeeper mixt fruchtige Cocktails, die zum Sonderpreis angeboten werden.
Neben den Gewinnchancen am Wettschalter gibt es auch am “Gläsernen Tresor” Gewinn-Möglichkeiten. Wer die richtige Kombination eingibt, kann ein Überraschungspaket gewinnen, das unter anderem auch einen Gutschein für eine Fahrt mit einem Heißluftballon beinhaltet. Unter allen Teilnehmern wird dann noch eine zweiwöchige Reise nach Ägypten verlost.
Apropos Fahrt im Heißluftballon: Die wird auch in der Wettnieten-Verlosung ausgelobt. Nach jedem Rennen können alle Wettscheine, die keinen Gewinn ausweisen, in eine Lostrommel geworfen werden. Nach jedem Rennen wird auch eine Ballonfahrt verlost. Am Ende des Renntages werden alle Wettnieten noch einmal zusammengebracht. Aus denen werden dann, wie an jedem Renntag, die Essen-Gutscheine für das Restaurant “Costa Azzurra” ausgelost.
Um möglichst wenig Wettnieten zu produzieren, steht dem ungeübten Wetter am Stand der Sparkasse Hilfestellung beim Ausfüllen der Wettscheine zur Verfügung.
Auch der modische Aspekt kommt nicht zu kurz. So gibt es zum Beispiel Gelegenheit, sich an verschiedenen Ständen auf der Bahn über die neueste Schuh- und Hutmode zu informieren und neu einzukleiden. Hochwertiger Schmuck ist ebenso im Angebot wie Kimonos.
Die Mitglieder des “Turf-Treffs” werden ihre beliebten Rennbahn-Führungen anbieten, die gerade an solchen Familien-Renntagen besonders gefragt sind. Auch die große LED-Leinwand steht wieder zur Verfügung. Auf ihr können die Rennen im Großformat verfolgt werden. Schon beim ersten Renntag des Jahres im April war die Neuanschaffung auf der Bahn gegenüber der Haupttribüne zum Einsatz gekommen und vom Publikum bestens angenommen worden.
© MSPW, Mülheim
Klassische Hoffnung für Desert Prince auch in Frankreich
April 30, 2008 by Ekbert · Leave a Comment
Isarland – Beim Aufgalopp für die klassischen Rennen gewinnt die 3-jährige DESERT PRINCE – Tochter DESTARE, 2-jährig bereits listenplatziert und eine der großen Dreijährigen-Hoffnungen für DESERT PRINCE, im Prix Perruche Bleue, über 1600 m in Saint-Cloud, unter Höchstgewicht ihr Jahresdebut gegen bereits gestartete und hocheingeschätzte Pferde.
Sie kommt mit großem Speed vom vorletzten Platz und gewinnt beeindruckend gegen ein hochkarätiges Feld. Racing Post: “But the filly quickened like a class act and was hard held when passing the post. Destare gave 3 1/2 kilos to the runner-up who she beat by three-parts of a length. ”I will think about running her in the Pouliches next month,” said her trainer Pease. ”
Und in Italien aufsteigende Form der 3-jährigen L´INDISCRETA, 2-jährig bereits Listensiegerin, jetzt ein weiteres Gruppe – Pferd für DESERT PRINCE: Sie wird Vierte – nur um einen Hals für den
dritten Platz geschlagen – im Premio Carlo Chiesa, Gr.3 über 1200m in Rom.
Und der 3-jährige BULLOC a.d BARANJA v. ST. JOVITE gewinnt den Premio Udine über 1950 m.
Auch in Australien gewinnen seine Dreijährigen weiter: Am 20.April gewinnt sein Sohn DRAGON PRINCE beim Lebensdebut das Danzero Entice Filly Maiden über 1000 m in Ballarat.
EIN NEUER INDIVIDUELLEN STAKES – SIEGER FÜR DESERT PRINCE:
Der DESERT PRINCE – Sohn WASTED EMOTIONS gewinnt heute die Marriott Hotels Hall Mark Stakes, L. über 1200 m in Randwick/Australien in einem Feld von 13 Pferden. Es ist sein 7. Sieg bei 10 Starts.
PENTIRE
Der 4-jährige PENTIRE-Sohn RESOLUTION wird 3. im Emirates Chairman´s Handicap, Gr.2 über 2600m in Randwick
und in Deutschland gewinnt
der 3-jährige PENTIRE – Hengst TOTTI a.d. TAMARITA v. ACATENANGO, Besitzer: und Züchter: Dr. Chr. Burmester, Trainer: H.-J. Gröschel, den Preis des Tourismusvereins Märkische S5 Region über 1800 m gegen 11 Pferde, die Hoffnungsträger in ihren Stallungen sind. Man darf auf seine Weiterentwicklung gespannt sein.
@ Ulrike Castle, Gestüt Isarland
Von wegen Rentner! Uwe Ostmann und seine Rennpferde taufrisch
April 30, 2008 by Ekbert · Leave a Comment
Mülheim – Viele sind mit 67 Jahren schon längst in Rente gegangen. Wenn sie sich für Rennpferde interessieren, dann meist nur als Zuschauer. Ganz anders der Mülheimer Galopper-Trainer Uwe Ostmann. Der 67-Jährige und seine Rennpferde erleben in dieser noch jungen Saison ihren x-ten Frühling. Ostmann, sein Stalljockey Terry Hellier, dessen Kollegen Pascal Jonathan Werning und Carolin Lippert beherrschen die Szene wie selten zuvor. Erst vor einigen Tagen konnte über Sieg Nummer 1.500 von Ostmann berichtet worden.
Klar, dass Ostmann auch am Sonntag (4. Mai) beim großen Sparkassen-Renmntag am Raffelberg vertreten ist, um mit seinen Schützlingen in der Erfolgsspur zu bleiben.
Das war nicht immer so. Beispielsweise 2007. Daran möchte sich Uwe Ostmann, der seine Pferde auf der Rennbahn am Raffelberg vorbereitet und auch für den Sparkassen-Renntag am Sonntag (erster Start: 14.20 Uhr) einige Starter gemeldet hat, gar nicht mehr zurückdenken. “Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal eine so schlechte Saison erlebt zu haben”, graust es dem Trainer-Routinier noch immer. Erst gegen Ende der Saison kam er mit seinen hoffnungsvollen Zweijährigen in Schwung. Liang Kay wurde Zweiter im Preis des Winterfavoriten, Laeya Star gewann den Weidenpescher Stutenpreis. Und schließlich sicherte sich Schützenjunker das Ferdinand Leisten-Memorial. 25 Siege standen 2007 zu Buche. Für Ostmanns Ansprüche viel zu wenig.
Der Start in die neue Saison war dafür um so verheißungsvoller. Schon neun Siege und elf Platzierungen stehen in der Anfangsphase der Saison bei nur 26 Starts zu Buche. Dabei liefen die Ostmann-Schützlinge für ihre Besitzer 134.100 Euro zusammen.
Drei so genannte große Rennen gab es auf deutschem Boden in diesem Jahr. Alle drei gingen an den Mülheimer Rennstall. Zwei Mal triumphierte der vierjährige Hengst Oriental Tiger aus dem Besitzdes Gestütes Auenquelle (Rödinghausen) von Karl-Dieter Ellerbracke und Peter Michael Endres. Oriental Tiger entschied den Grand Prix-Aufgalopp (Dotierung: 50.000 Euro) und den Gerling-Preis (65.000 Euro) in Köln für sich. “Er ist im letzten Jahr nur zwei Mal gelaufen, holt jetzt offenbar alles nach”, freut sich Ostmann, ein so starkes Pferd im Stall zu haben.
Zwischenzeitlich hatte auch noch Liang Kay das Dr. Busch-Memorial (50.000 Euro) in Krefeld gewonnen. In allen drei Rennen saß Ostmanns neuer Stalljockey Terry Hellier im Sattel.
Auch Hellier ist zufrieden. Neben den drei Siegen für seinen Chef steht auch noch ein Erfolg in einem hochdotierten Rennen in Italien zu Buche. Er siegte mit dem von Peter Schiergen (Köln) vorbereiteten Axxos in Mailand (89.100 Euro).
“Die Verpflichtung von Terry war eine Riesensache. Wenn er im Sattel sitzt, kann ich mich auf der Tribüne entspannen. Auch wenn die Pferde anders wollen, als wir es besprochen haben, Terry findet immer eine Lösung”, ist Ostmann voll des Lobes für seinen Stalljockey.
Für den mit 20.000 Euro dotierten “Großen Preis der Sparkasse Mülheim” über 2.200 Meter hat Uwe Ostmann auch ein Pferd aus dem Besitz des Gestütes Auenquelle angegeben. Die dreijährige Stute Auentime war schon als Zweijährige siegreich, gewann im November in überzeugender Manier in Köln. “Sie hat ein unwahrscheinliches Stehvermögen”, ist Ostmann von der Stute begeistert. “Egal, wie der Boden ist, sie kommt immer zurecht. Wenn alles glatt läuft, gehen wir mit ihr in den Preis der Diana am 3. August in Düsseldorf.”
Im Großen Preis der Sparkasse muss sich Auentime als einzige Stute mit sechs Konkurrenten auseinandersetzen: Der Spieler (Trainerin: Erika Mäder/Krefeld, Besitzer: Philipp Graf und Marion Gräfin von Stauffenberg/Arnsberg) kommt mit Lennart Hammer-Hansen an den Ablauf. Akiem, den Andreas Löwe in Köln für den Stall Molenhof (Belgien) vorbereitet, startet mit Andreas Suborics (Köln). Ostland, den Peter Schiergen in Köln trainiert und der aus dem Besitz des Stalles Hornoldendorf stammt, einer Besitzergemeinschaft der Familien von Schubert (Gütersloh) und Oetker (Bielefeld), wird von Filip Minarik (Köln) geritten. Mit Duellant (Norman Richter/Köln) hat Schiergen einen weiteren Starter im Rennen. Besitzerin ist Margot Herbert (Frankfurt). Norbert Sauer (Dortmund) bietet Santero (Besitzer: Rainer Hupe/Seevetal) mit Davy Bonilla auf. Little Fighter aus dem Trainingsquartier von Hans Albert Blume (Heumar) stammt aus dem Besitz des Stalles Lucky Owner (Klaus Hofmann/Neerpelt, Belgien) und wird von Jean-Pierre Carvalho geritten.
© MSPW, Mülheim
Weltenbummler Simonas am Start
April 30, 2008 by Ekbert · Leave a Comment
Krefeld – Toronto, Hong Kong, Mailand, Rom, Baden-Baden, Hamburg und Köln: Einer der erfolgreichsten Weltenbummler des deutschen Turfs, der Schimmel Simonas, macht am Samstag Station im Krefelder Stadtwald. Trainer Andreas Wöhler hat für den inzwischen neunjährigen Sternkönig-Sohn das Rennen des Weingutes Schloss Proschwitz ausgewählt. Der im Besitz des Japaners Gary Tanaka stehende Simonas nimmt nun Kurs auf seinen zwölften Erfolg in seiner Laufbahn. 601.545 Euro stehen bereits auf seinem Gewinnkonto.
Doch ein leichter Gang dürfte es im dritten der insgesamt acht Rennen (vor dem ersten offiziellen Rennen kommt ein Ponyrennen zur Austragung) umfassenden Karte für Simonas nicht werden. Vor allem von Gestüt Schlenderhans Allanit darf man nach seinem doch etwas enttäuschenden Jahresdebut eine deutliche Steigerung erwarten. Mit Gästen aus Belgien und den Niederlanden wird das erste Rennen um 14 Uhr gestartet, nachdem zuvor der zweite Lauf zum Pony-Championat über die Bühne gegangen war. Mit Lakaschan stellt sich ein sehr interessanter Debutant aus dem Formstall von Waldemar Hickst aus Köln vor.
Ausschließlich den Stuten des Derby-Jahrgangs ist die zweite Tagesprüfung vorbehalten. Zahlreiche glänzend gezogene Debutantinnen machen die Wahl nicht leicht. Gestüt Röttgens Ustigoa geht ein sehr guter Ruf voraus. Die Goofalik-Tochter wird von Hans-Albert Blume trainiert und hat den mehrfachen Championjockey Andreas Suborics im Sattel.
Eine Stunde später sind im Rennen der Villa Medici erneut die Vertreter des Derby-Jahrgangs angesprochen. Noch im Derby-Aufgebot steht der von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainierte Wild Tiger, was sicherlich ein Hinweis sein sollte. Als Formpferd rückt National War aus dem großen Stall von Peter Schiergen in die Boxen. Andrasch Starke reitet den Hengst, der im Besitz des Sportmanagers Walter Heinz (betreut u.a. Nick Heidfeld) aus Trier steht.
Stadtwald-Trainerin Erika Mäder sattelt in der fünften Tagesprüfung Negroni und somit eine Stute, die nach Gesamtform für einen weiteren Treffer vorzumerken ist.
Der im Mitbesitz des Krefelder Vereinspräsidenten stehende Mounafes zeigte in Düsseldorf einen deutlichen Ansatz und könnte im Europcar Caribo-Frühlingspreis unter Steffi Hofer seinen ersten Treffer landen. Der vierjährige England-Import läuft für den „Stall Schöne Aussicht“. Eine Namensschöpfung, die die Besitzer beim gemeinsamen Urlaub in den Bergen kreierten.
Diesmal kommen auch wieder die Freunde des Hindernissports auf ihre Kosten. Im Preis des Förderkreises Hindernissport tritt mit dem von Andrea Bertram trainierten Time Will Tell sogar ein Pferd an, das in Baden-Baden bereits auf Listenebene zum Zuge kam.
Der Eintritt für Damen und Kinder ist frei. Herren, die nicht im Besitz eines Gutscheines sind, zahlen fünf Euro. Gutscheine in Höhe von zwei Euro auf den gültigen Eintrittspreis sind erhältlich in den Filialen der Sparkasse Krefeld, der Volksbank sowie in den KundenCentern der SWK.
© Text: Krefelder Rennclub
Haßloch startet mit modernisierter Startmaschine
April 30, 2008 by Ekbert · Leave a Comment
Hassloch – Am Donnerstag, dem 1. Mai 2008, beginnt auf der idyllisch im Wald gelegenen Pferderennbahn in Haßloch die Galoppsaison. Ab 14.00 Uhr starten die Galopprennen, zu denen der Pfälzische Rennverein Haßloch e. V. wieder zahlreiche hochklassige Galopper, Jockeys und Trainer aus der Region sowie dem In- und Ausland erwartet.
Auf einer der schönsten und fairsten Galopprennbahnen in ganz Deutschland werden am Himmelfahrtstag acht Rennen für Englische Vollblüter und ein Rennen für Araber für Begeisterung beim Publikum sorgen. Der sportliche Höhepunkt des Nachmittags ist in alter Tradition die „Haßlocher Meile“. Zufrieden mit der Resonanz der Rennställe zeigt sich Dr. Christoph Gutknecht, seit Mai 2007 Präsident des Vereins: „Wir dürfen bei diesem frühen Termin im Jahreskalender wieder einige der großen Ställe und namhafte Trainer begrüßen, wie beispielsweise Peter Schiergen und Christian von der Recke. Sehr gefreut haben wir uns über das massive Pferdeaufgebot aller unserer Trainer aus der Haßlocher Trainingszentrale, allen voran Erfolgstrainerin Nina Bach mit allein neun Meldungen“.
Auf der Rennbahn hat sich in letzter Zeit viel getan, wie der Präsident weiter berichtet. Mit freundlicher Unterstützung des „Weinland Meckenheim“ konnte die Startmaschine von Grund auf renoviert und modernisiert werden. Das Geläuf wurde von einem professionellen Unternehmen mit großem Aufwand aufbereitet. In den frisch renovierten Küchen- und Verkaufsbereichen gibt der neue Caterer – der in der Region sehr bekannte Volker Krug mit seinem Team vom Restaurant & Kreative Küche Catering “Deutsches Weintor” – beim Renntag am Himmelfahrtstag seinen mit Spannung erwarteten Einstand.
Der Rennverein scheute keine Mühe, für die Freunde des Galopprennsports – ob Jung oder Alt – ab 12.30 Uhr ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Natürlich gibt es zum Abschluss des Renntages wieder eine große Tombola, und natürlich gibt es auch wieder viele familienorientierte Angebote mit Kinderanimation, Schminkaktion und Hüpfburg.
Insgesamt finden in diesem Jahr drei Renntage in Haßloch statt. Die nächsten Veranstaltungen sind auf Sonntag, den 10. August, und Samstag, den 6. September, festgesetzt.
© Dr. Gutknecht, Pfälzischer Rennverein Haßloch e.V.





