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Well Kinetic zum Dritten!

November 25, 2007 by Dorothee · Leave a Comment 

Wir haben es gesehen!

München – Nachdem der am letzten Sonntag zunächst geplante letzte Renntag der Riemer Rennsaison 2007 dem schon vorzeitig eingekehrten Winter zum Opfer fiel, konnte das Halali zwar nicht bei besonders angenehmer, aber zumindest bei renntauglicher Witterung und bei freiem Glühwein und Gulaschsuppe, heute nachgeholt werden. Auch wenn der große Sport heute in Bremen geboten war, so wurden doch acht interessante Rennen ausgetragen.

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Bei den Youngsters machte „Picobella“ unter Christian Czachary ihrem Namen alle Ehre und gewann „picobello“ vor der noch mit großem Speed endenden „Adolfina“, die um ihren Namen nicht zu beneiden ist, aber renntechnisch wohl noch einiges erwarten lässt. 11:10 zahlte „Picobella“ am Toto.

Bei dem 4-jährigen Wallach „Jay Jay Okocha“ scheint nun der Knoten geplatzt zu sein, unter dem Polen Piotr Krowicki setzte er sich sicher gegen die Konkurrenz durch und belohnte seine treuen Anhänger mit einer Siegquote von 193:10.

„Well Kinetic“ aus dem Quartier von Hermann-Josef Koll bescherte seinem Trainer noch den letzten Sieg in dessen Trainerlaufbahn und hatte auch im Ausgleich III keine Mühe mit der Konkurrenz. Sicher mit 1 1/4 Längen siegte der 5-jährige Wallach das dritte Mal in Folge mit seiner ständigen Siegreiterin Susanne Wlodkowski.

Ein weiterer „Aufsteiger“ zeigte, dass er in der neuen Klasse richtig ist. „Sagawing“, angereist aus Köln aus dem Quartier von Michael Trybuhl, setzte sich unter Rene Pichulek gegen die Formstute „Ave Maria“ aus Hoppegarten noch sicher mit einer ¾ Länge durch.

Auch der Riemer Champion 2007 Alessandro Schikora konnte ein Rennen für sich entscheiden und das 6. Rennen für Werner Hefter mit der 5-jährigen Big Shuffle Stute „Pretty Time“ nach Iffezheim entführen. Auch wenn es zunächst nicht so aussah, als fände er seinen Weg als erster ins Ziel, so siegte der dreijährige Hengst „Königsweg“ unter Benjamin Clös doch noch sicher und brachte die Ehrenpreise, die der Stall von Werner Glanz für dieses Rennen gestiftet hatte wieder dorthin zurück. Die Top-6-Wette wurde nicht getroffen.

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Das Riemer Championat ist nun auch auf den Plätzen entschieden, nachdem die Champions, sowohl bei den Trainern, als auch bei den Reitern bereits seit längerem feststanden und sowohl die Trainerin Jutta Mayer, als auch der Jockey Alessandro Schikora nicht mehr einzuholen waren, so wurde es heute noch mal spannend im Kampf um die weiteren Plätze auf dem Treppchen. Das Vizechampionat der Reiter schnappte sich heute Darren Moffatt vor dem Champion 2006 Jean-Pierre Carvalho, der bei den 3. Plätzen die etwas schlechtere Bilanz aufwies. Bei den Trainern blieb Christian Freiherr von der Recke, obwohl heute nicht mit Pferden in Riem vertreten, an zweiter Stelle, während Dieter Ronge und Werner Glanz es noch mal spannend machten. Beide haben nun acht Siege und neun 2. Plätze auf ihrem Konto, nur die Anzahl der erzielten 3. Plätze bescherte Dieter Ronge den 3. Platz im Riemer Trainerchampionat. Das bayerische Amateurchampionat holte sich dieses Jahr Andrea Hierer, die verdient gewann.

Das Turfcastteam gratuliert allen Beteiligten!

Nun ist die Saison 2007 zuende, wir freuen uns schon, wenn es wieder heißt: Boxen auf zur Riemer Saison 2008!

Text/Foto:Turfcast, München

Erfolgreiches Saisonfinale 2007 auf der GaloppRennbahn

November 25, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

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Bremen – Das war’s. Der letzte Sieger in diesem Jahr ist ermittelt und damit ist die Bremer Rennsaison 2007 zu Ende. Aber zum Abschluss ging es noch einmal heiß her auf dem Geläuf in der Bremer Vahr. Zwei Listenrennen standen auf dem Programm: die „EBF European Breeders Fund Meile“ und der „Preis der Mitglieder des Bremer Rennvereins“. Turffans honorierten das gute Abschluss-Programm mit seinen vollen Feldern und kamen, um das Saisonfinale in Bremen zu erleben. So beendete die GaloppRennbahn Bremen mit 1502 Gästen, 88 Pferden und einer Wettausschüttung von 101.649,82 Euro (Wettumsatz 151.211,30 Euro) die Rennsaison 2007.

Kurz aber rasant war das Listenrennen, „Preis der Mitglieder des Bremer Rennvereins“: acht Pferde stellten sich der Herausforderung, den 1200 Metern, und der starken Konkurrenz. Jeder wollte einen Teil der 20.000 Euro mit nach Hause nehmen. Die Wetter favorisierten „Alaska River“ mit Andrasch Starke im Sattel. Der dreijährige Hengst setzte sich gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes und brachte seinen Sieg leicht mit 1 ¼ Längen nach Hause. Zweiter wurde „Key to Pleasure“ vor „Zoom“.

Beim zweiten Listenrennen des Tages, der „EBF European Breeders Fund Meile“ lagen 1600 Meter zwischen Start und Ziel. Ebenfalls acht Pferde gingen hier an den Start, um die 25.000 Euro Preisgeld unter den Schnellsten aufzuteilen. Die Führung nach dem Start übernahm der Mitfavorit „Forthe Millionkiss“; diese konnte er bis auf die Zielgerade verteidigen, dann griffen „Beltanus“, „Princess Jones“, und „Orange Blue“ an. Am Ende hatte „Beltanus“ mit Eduardo Pedroza den besseren Sprint und die beiden gewannen das letzte Listenrennen der Saison 2007 sicher mit 1 ¼ Längen vor „Princess Jones“. Dritter wurde „Orange Blue“. Übrigens: Jockey Eduardo Pedroza gewann beim Saisonfinale vier Rennen.

© Andrea Richter, Bremen

Ostmann beim Saisonfinale

November 25, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo MülheimMülheim – René Piechulek (Weilerswist) strahlte. Der designierte deutsche Nachwuchs-Champion gewann zwar am Samstag auf der “pferdewetten.de”-Galopprennbahn am Mülheimer “nur” ein Rennen. Doch dieser Sieg war gleichbedeutend mit dem Titel des “Mülheimer Nachwuchs-Champions”. In der Auftaktprüfung am Raffelberg hatte er mit dem von seinem Chef Christian von der Recke (Weilerswist) trainierten vierjährigen Wallach Kronos keine Probleme, die letzte Prüfung der Nachwuchs-Serie am Raffelberg zu gewinnen. Mit 15 Längen Vorsprung siegte er vor Fabulous Life (Kevin John Gately) und Quiet Storm (Belgacem Jlidi). “Ich bin sehr froh, diese Serie gewonnen zu haben”, sagte Piechulek, der auf insgesamt drei Erfolge in der Mülheimer Nachwuchs-Serie kam. 35 Punkte hatte er nach dem Finallauf auf seinem Konto – und damit mehr als doppelt so viele wie die beiden Zweitplatzierten Julia Nickol (Warendorf) und Sarah Steinberg (Köln) mit je 17 Zählern.

Grund zum Strahlen hatte auch Dana Majchszak (Düsseldorf). Die 19-Jährige, im zweiten Ausbildungsjahr bei Galopper-Trainer Ralf Rohne in Düsseldorf beschäftigt, gewann das zweite Rennen mit dem fünfjährigen Wallach One More Touch und holte so ihren dritten Jahressieg. Einen der anderen beiden Erfolge hatte sie ebenfalls mit One More Touch erreicht. “Anfang des Jahres hatte ich einen Trainingsunfall, brach mir dabei einen Lendenwirbel und musste drei Monate pausieren. Der Unfall ist aber verarbeitet. Jetzt will ich wieder angreifen”, hofft Majchszak auf eine erfolgreiche Sandbahn-Saison.

Auch einen Mülheimer Erfolg gab es zu feiern. Trainer Uwe Ostmann sattelte am letzten Renntag der Saison mit der dreijährigen Stute Palace Princess (Andreas Helfenbein) seine erste Siegerin im Jahr 2007 am Raffelberg. “So eine Saison habe ich seit dem Beginn meiner Trainer-Laufbahn im Jahr 1971 noch nie erlebt”, sagte Ostmann erleichtert und hofft auf das kommende Jahr. “Die Zweijährigen, besonders Schützenjunker und Liang Kay, haben zum Ende der Saison gute Leistungen gezeigt und lassen für 2008 hoffen.” Für das neue Jahr hatte Ostmann angesichts seines ersten “Heimsieges” am letzten Renntag am Raffelberg noch einen Tipp parat. “Wir ziehen im nächsten Jahr einfach den letzten Renntag auf den ersten vor”, flachste der Trainer.

Mann des Tages war Andreas Helfenbein. Neben den Siegen mit Palace Princess und mit Led Zeppelin im “Preis von Königsberg” war der Jockey aus Gierath auch mit Bedford Sun im “Preis von Carolinenhof” erfolgreich und kam auf drei Tagessiege. Damit schraubte er seine Jahresbilanz auf 97 Erfolge und kann sich durchaus noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg im Jockey-Championat machen, zumal der zur Zeit noch führende Andrasch Starke ab der kommenden Woche in Asien reiten wird.

Helfenbeins Hauptkonkurrent dürfte damit Eduardo Pedroza (Ravensberg), der in Mülheim ein Rennen gewann und damit noch acht Punkte vor Helfenbein lag. “Die Entscheidung fällt erst am 31. Dezember. Bis dahin stehen noch einige Renntage auf dem Programm. Ich habe an den letzten vier Renntagen neun Siege geholt und werde weiter kämpfen”, kündigte Helfenbein an.
Die “pferdewetten.de”-Galopprennbahn in Mülheim geht nun in die Winterpause. Die erste Veranstaltung im neuen Jahr 2008 ist für Samstag, 8. März, vorgesehen. Zuvor steht am Dienstag, 11. Dezember, die Mitgliederversammlung des Rennvereins an.
Led Zeppelin macht im “Preis von Königsberg” die Musik “Stairway to heaven” heißt eines der berühmtesten Stücke der englischen Rockband Led Zeppelin. Bis in den Himmel werden die Stufen für den dreijährigen Hengst Led Zeppelin wohl nicht führen. Aber nach seiner ansprechenden Leistung im “Preis von Königsberg”, der Hauptprüfung (4.500 Euro) am letzten Renntag der Saison auf der “pferdewetten.de”-Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg, sollte von ihm noch einiges zu hören sein. “Er mag den weichen Boden. Ich hatte mit einem guten Laufen gerechnet”, freute sich Trainer Horst Steinmetz (Neuss) über den zweiten Jahreserfolg seines Schützlings. Für Jockey Andreas Helfenbein (Gierath), der den Hengst erst auf den letzten 300 Metern entscheidend eingesetzt hatte, war es ein leichter Sieg: “Ich habe unterwegs gemerkt, dass er noch Reserven hat. Er hat im Einlauf auch direkt reagiert.” Nach einem eher zögerlichen Start hatte Led Zeppelin zunächst die siebte Position inne, sich dann aber stetig verbessert. Der ebenfalls dreijährige Hengst Levato (Jozef Bojko/Gütersloh) hatte die Führung am Start übernommen und sie auch lange behauptet. Dahinter mischten Miranda’s Sprite (Pascal van de Keere) und Toselli (Steffi Hofer/Krefeld) mit. An vierter Stelle folgte mit Sethos (Jiri Palik/Pulheim) einer der Favoriten. Auch La Bamba (Eduardo Pedroza/Ravensberg) zeigte sich im Vorderfeld und konnte sich zwischenzeitlich sogar auf Platz drei verbessern.
Die Spitze behielt indes Levato, der bald mit Toselli seinen scheinbar einzigen ernsthaften Verfolger hatte. Hinter diesen beiden Pferden klaffte eine kleine Lücke, die dann aber mit Erreichen des Schlussbogens wieder geschlossen war. Die Favoriten Sethos und La Bamba hatten frühzeitig mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun. Stattdessen kam jetzt Led Zeppelin richtig auf Touren, hatte rund 300 Meter vor dem Ziel die Spitze erreicht und setzte sich gleich merklich von der Konkurrenz ab. Fünf Längen betrug der Vorsprung im Ziel vor dem zweitplatzierten Toselli, der sich nach seinem letzten Mülheimer Sieg erneut stark verkaufte. Den dritten Platz sicherte sich mit einem Schlussspurt Timm’s Miracle (Stefan Hellyn) vor Levato. Die Favoriten Sethos und La Bamba landeten auf den Plätzen sechs und acht. “Manchmal hat man einen Lauf, manchmal nicht. Ich habe ihn derzeit”, lachte Andreas Helfenbein nach dem Rennen. Es war sein dritter Tagessieg. Für den Trainer Horst Steinmetz war es der zweite Erfolg des Tages. “Led Zeppelin wird jetzt in die Winterpause gehen”, kündigte Steinmetz an.

Der Wettumsatz lag beim letzten Renntag des Jahres in acht Prüfungen bei 153.661 Euro und damit mehr als 30.000 Euro über dem Ergebnis bei der vergleichbaren Samstag-Veranstaltung am Raffelberg zwei Wochen zuvor. Der Anteil der Außenwetten betrug diesmal 88.739 Euro. Allein im letzten Rennen, in dem eine Viererwette ausgespielt wurde, lag der Umsatz bei 38.253 Euro. Davon wurden rund 28.500 Euro außerhalb der Rennbahn gewettet.

© MSPW, Mülheim

Folge 25: Der €28 Wettschein

November 24, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

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Der Wettergott hatte doch noch ein Einsehen und beschert der Riemer Turfgemeinde einen letzten Renntag in der Saison 2007. Es wird nochmals spannend im Kampf um die Vizechampionate bei Trainern und Reitern. Wenngleich die Champions unangetastet feststehen, ist für die Vergabe der Plätze dahinter noch einiges an Spannung zu erwarten. Das inspiriert auch Dorothee und Ekbert einige Euros locker zu machen und die Anwärter zumindest wetttechnisch zu unterstützen. Hören Sie selbst.

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Musik: The Voodoo Trombone Quartet: “Voodoo Juju”

Halali in München

November 23, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo MünchenMünchen – Das verschobene Riemer Halali geht nun am kommenden Sonntag, 25. November ab 11.30 Uhr über die Bühne. Glühwein und Gulaschsuppe gibt’s gratis so lang der Vorart reicht.

Acht Rennen stehen auf dem Programm, das mit den Zweijährigen beginnt. Neben der mit 10.000 Euro garantierten Auszahlung in der TOP 6-Wette lockt für die Wetter vor allem ein 6.560 Euro Jackpot in der Dreierwette der vierten Tagesprüfung, dem Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V., einem Ausgleich III über die Meile.

Weihnachtspferd Als Riemer Champions 2007 sind Jutta Mayer und Alessandro Schikora schon seit langem nicht mehr einzuholen. Für die Ehrenplätze können sich bei den Trainern noch Dieter Ronge oder Werner Glanz sowie Darren Moffatt und Jean-Pierre Carvalho ins Gespräch bringen.

© Harald Schneider, München

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