Top

Folge 23: Eine haarige Sache

Oktober 31, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

icon for podpress  Eine haarige Sache: Play in Popup | Download
icon for podpress  Eine haarige Sache: Play in Popup | Download

Ganz schön haarig geht es in dieser Folge zu. Dorothee entdeckt beim bürsten ihres Haarkleides, dass immer mehr Haare in der Bürste zurückbleiben. Sofort entdeckt sie einen Zusammenhang mit den edlen Vollblütern. Säugetiere sind in der Lage ihren eigenen Wintermantel zu produzieren. Könnte dies auch das Säugetier Mensch, wäre das für die Bekleidungsindustrie wohl ein Albtraum. Stellen Sie sich mal vor; jeder würde seinen Wintermantel selber produzieren, einfach so und noch dazu nur mit Hilfe von Vitaminen und Mineralien. Das Sommermärchen Toylsome findet in England eine weitere Fortsetzung und das man bei Stones nicht nur an die altehrwürdige Rockband denken muss, sondern auch eine Gewichtseinheit ins Kalkül zu ziehen ist, erfahren Sie auch. Aber, hören Sie selbst.

Credit-_VTQ.jpg
Musik: The Voodoo Trombone Quartet: “Overload”

Spitzenturf zum Ausklang der Saison 2007

Oktober 31, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo Köln Köln – Zugegeben, die Floskel mit der Tradition und dem Brauchtum ist etwas abgegriffen. Aber irgendwie passt sie doch fast immer, wenn in Köln etwas passiert. Vor allem wenn es mit Karneval zu hat, dem „Fastelovend“, wie man hier sagt. Und wenn mal eine Tradition oder ein Brauchtum gebrochen wird, ist das Gejammer meist groß. Wie etwa vor zwei Jahren, als das karnevalistische Tätärätätä, welches seit etlichen Jahren jeden letzten Saisonrenntag auf der Kölner Galopprennbahn begleitet hatte, aus zwingenden Gründen einmal ausfallen musste.

In der Tat ein unhaltbarer Zustand. Die domstädtische Renngemeinde maulte, und die Karnevalisten sahen sich ihres traditionellen „Aufgalopps“ für den 11.11. und die schon hinter dem letzten Kalenderblatt des noch laufenden Jahres auf sie wartende neue Session beraubt. Die 2008 im Übrigen so kurz ist, wie sie seit Menschengedenken nicht mehr war. Das aber nur nebenbei.

Wichtig ist in Köln nur eines, dass man „Fründe hätt“, also gute Freunde besitzt. Die muss man aktivieren, und dann ist meist ganz schnell die Welt wieder in Ordnung.
Nachdem im letzten Jahr beim Saisonfinale zum Abschluss schon wieder ein erster karnevalistischer Hauch über den Weidenpescher Park geweht war, präsentiert sich der Kölner Galoppkehraus 2007 wieder in gewohnter karnevalistischer Pracht. Vor allem aber auch mit einem Programm von gleichermaßen hohem sportlichen wie internationalem Niveau.

Denn kaum, wenn die Klänge des ab 11.00 Uhr beginnenden karnevalistischen Showprogramms verklungen sind, geht’ s schon los. Nach Musik der Gruppen „Kölsche Adler“, „Jraduss“ und „Loss mer fiere“ warten bereits zwei höchst interessante Rennen für Zweijährige auf das Publikum, der Preis der Altstädter Köln 1922 e.V. (12.30 Uhr) und der Preis der Kölner Funkenartillerie Blau-Weiß von 1870 e.V. (13.00 Uhr).

Der erste Höhepunkt des Tages ist dann der UBS Sprint-Preis (14.35 Uhr), ein mit 20.000 EUR dotiertes Listenrennen über 1400 Meter mit Startern aus Dänemark, den Niederlanden und Frankreich.

Höchst international präsentiert sich danach auch das letzte Weidenpescher Gruppe-Rennen der Saison 2007, die Kölner Herbst-Stuten-Meile, welche mit 50.000 EUR dotiert ist. Hier sieht es in der Tat danach aus, als wanderte der Löwenanteil der Preissumme nach Frankreich. Denn kein Geringerer als der französische Spitzentrainer Henri Alex Pantall schickt ein schon ganz beachtliches Kaliber nach Köln. Es ist eine dreijährige Stute namens Vincennes, die im Besitz von Sheikh Mohammed al Maktoum aus Dubai ist.

Dass weder Kosten noch Mühen gescheut wurden, lässt sich schon daran erkennen, dass die hochnobel gezogene Stute erst über eine 7.500 EUR teuere Nachnennung ins Rennen gelangte. Ihr Vater King’s Best vertrat ebenso wie ihre Mutter Park Appeal auf der Rennbahn wahre Ausnahmeklasse.

Wie es scheint, steht Vincennes kurz vor dem Wechsel ins Gestüt. Nachdem sie vor zwei Wochen den Prix de Saint-Cyr in Chantilly derart überlegen gewonnen und damit vielleicht sogar ihren Trainer einigermaßen verblüfft hat, traut man ihr in der jetzigen Hochform wohl auch noch einen Gruppe-Sieg zu. Was natürlich Vincennes Wert als Zuchtstute noch deutlich erhöhen würde. Geritten wird die Dreijährige von Johan Victoire, einem der besten französischen Nachwuchsjockeys.

Aber nicht nur die Frankreich/Dubai-Connection möchte noch Gruppe-III-Meriten. Das Umfeld der englischen Stute Contentious (Jockey Pat Dobbs) hat solche wohl genauso im Sinn. Doch das deutsche Aufgebot wegen Vincennes und Contentious von vornherein als chancenlos einzustufen, scheint dennoch kaum gerechtfertigt. Zumal es angeführt wird vom Formpferd Laeya Star (Andreas Boschert), das noch am vergangenen Kölner Renntag äußerst überzeugend ein Listenrennen gewann.

Da ihr Jockey Ende der Saison die Rennstiefel an den sprichwörtlichen Nagel hängt, ist der 4. November für Andreas Boschert zugleich ein Abschiednehmen vom Kölner Publikum.

Neben Laeya Star werden aus hiesigen Ställen außerdem noch gesattelt: Tanja Belle (Jiri Palik), Highness (Andrasch Starke), Ledicea (Torsten Mundry), Prianca (Alessandro Schikora), Sasphee (Pascal van De Keere) und Scoubidou (Jean-Pierre Carvalho)

Wenn die 9 Stuten durchs Ziel gegangen sind, wird zugleich Klarheit darüber bestehen, wer die neuen Lokalchampions sein werden. Bei den Besitzern ist das Gestüt Ittlingen ähnlich deutlich vorne wie Andrasch Starke bei den Reitern. Spannung verspricht allein noch die offene Angelegenheit bei den Trainern, wo derzeit der Warendorfer Peter Rau mit einem Zähler vor dem Kölner Peter Schiergen führt, der übrigens der Vorjahressieger und damit der Titelverteidiger ist.

Wie es übrigens Jane Witte von der Kölnischen Karnevalsgesellschaft 1945 e.V. ebenfalls ist. Sie natürlich im Karnevalistenrennen der Reiterkorps. Mit der fünfjährigen Kaltblutstute Sabrina will sie am Sonntag den Vorjahressieg wiederholen. Das diesjährige Rennen über gut 500 Meter, in dem wieder Kölns schnellstes „Rosenmontagspferd“ gefunden werden soll, ist als Memorial dem vor kurzem verstorbenen Hans-Horst Engels gewidmet, dem langjährigen Präsidenten und späteren Ehrenpräsidenten des Festkomitees Kölner Karneval.

Insider geben allerdings der Stute Sabrina nur bedingt Chancen. In karnevalistischen Reiterkreisen werden mehr die Namen Nanuk, Fritz und Stella gehandelt. Alle Amazonen und Reiter sitzen selbstverständlich wieder in komplettem Ornat oder vollständiger Uniform auf. Anschließend erklingen dann noch einmal „kölsche Tön“ von der Band „Die Cöllner“ und gibt es noch die Siegerehrung mit Moderator Wolfgang Rosendahl.

Danach waltet dann schon Rennbahnverwalter Otto Möde seines Amtes. Mit seinem großen Schlüssel schließt er die Tore des Weidenpescher Parks für das Jahr 2007 zu. Um sie dann zum Kölner „Saison-Aufgalopp 2008“ am 24. März, also Ostermontag nächsten Jahres, erst wieder zu öffnen.

© Elke Reisdorff, Köln

DESERT PRINCE stellt 2-jährige Listensiegerin

Oktober 30, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo IsarlandIsarland – Die 2-jährige L’ INDISCRETA v. DESERT PRINCE a.d. I REMEMBER gewinnt in Rom leicht mit 1 1⁄2 Längen den Premio Ubaldo Pandolfi, L, dotiert mit 61.600 €.

In Frankreich siegt die 2-jährige DESTARE v. DESERT PRINCE a.d. CONTARE v. SHIRLEY HEIGTHS in vielversprechendem Stil mit
2 Längen und ist damit der 11. zweijährige Sieger für DESERT PRINCE. Und ihr Sieg ist der 18. Zweijährigen – Sieg der DESERT PRINCE -Nachkommen in 2007.

Kurz zuvor wird DESERT PRINCE`s 3-jährige Tochter VEENWOUDEN a.d. DELAUNCY v. MACHIAVELLIAN 3. im Jockey Club Cup, Gr. 3 in Newmarket.

DESERT PRICE in Baden-Baden:

Hohes Interesse bei der Präsentation von DESERT PRINCE in Baden-Baden. Der Hengst präsentiert sich völlig gelassen und mit großer Ausstrahlung zur Freude der Rennbahnbesucher und Züchter vor der Waage im Absattelring. Unter allen bereits angemeldeten Stuten, zu denen bereits wieder viele prominente Namen gehören, zieht der kleine Janik einen Freisprung.
Das Los trifft den Schweizer Besitzer Herrn S. Gianella, der im Vorfeld bereits 3 Stuten gebucht hatte.

LAW SOCIETY als Mutterstutenvererber
HALLING JOY v. HALLING a.d. ENDLESS JOY gewinnt mit dem Gran Premio Merano Forst Gr. 1,Meran, das bedeutendste Jagdrennen Italiens. ENDLESS JOY stellt damit nach dem Gruppe-1 Sieger ENDLESS HALL auf der Flachen jetzt auch einen Gruppe-1 Sieger über Hindernisse.

© Ulrike Castle, Gestüt Isarland

Die Zweijährigen stehen im Mittelpunkt

Oktober 30, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo MünchenMünchen – Acht Rennen am 1. November (12.30 Uhr) in Riem, volle Starterfelder, tolle Handikaps und der jüngste Galopper-Jahrgang steht gleich zweimal im Rampenlicht. Zu Beginn des Renntages stehen 11 Kandidaten für eine Maidenprüfung über 1400 Meter unter Order. Falls der Dashing Blade-Sohn Longchamp (Andrasch Starke) an sein vielversprechendes Debüt anknüpfen kann sollte er nur schwer zu schlagen sein. Der Hofer-Schützling Agent Almeida (Andreas Helfenbein), der tschechische Gast Cabernet (Jiri Chaloupka), die Frankfurter Stute Elegant Beauty (Jiri Palik) und die beiden einzigen Riemer Pferde im Feld Joconde (Filip Minarik) sowie Timtaya (Darren Moffatt) haben ebenfalls schon Talent bewiesen.

Um wesentlich mehr Geld geht es im Charly Seiffert-Memorial, einem BBAG Auktionsrennen um 50.000 Euro, dass an die Riemer Trainerlegende erinnert. Dieses Rennen über die Meile ist eine Art Revanchepartie einer ähnlichen Prüfung vor knapp zwei Wochen in Iffezheim.

Dort waren Four Dancers (Jiri Palik), Aiakos (Andrasch Strake) und Mister Minister (Rene Piechulek) als Zweiter, Vierter und Fünfter im Ziel nur minimal von einander getrennt, so dass auch diesmal nur die Tagesform über die Reihefolge dieser Pferde entscheiden dürfte. Die von Andreas Wöhler trainierte Talyzia (Jozef Bojko) gab in Köln als Zweite ein ebenso ausgezeichnetes Debüt wie der Kalatos-Sohn Lone Star (Filip Minarik) in Bremen, während Illimani (Alessandro Schikora) und Sarkando (Norman Richter) auf gehobenen Parkett noch nicht zu Recht kamen. Hidalgo (Alexander Pietsch) gewann in Belgien auf Sand und Merlo (Darren Moffatt) muss seinen Einstand deutlich steigern. Beide zählen hier nur zu den Außenseitern. Interessante Kandidaten sind dagegen die von Mario Hofer bzw. Christian Sprengel vorbereiteten Debütanten Viva Colonia (Andreas Helfenbein) und New Desert (Wladimir Panov). Ihre Trainer verstehen es Pferde für Auktionsrennen fit an den Start zu bringen.

Der Start des ersten Rennens erfolgt um 12.40 Uhr. Mit der zweiten Tagesprüfung, dem Max Janich-Memorial, einem Sprint-Handikap mit den Formpferden Forces Sweetheart (Fabian Weißmeier), Serevi (Andrasch Starke) und Devil´s Dance (Andreas Helfenbein), beginnt die TOP6-Wette mit einer Garantie Auszahlung von 10.000 Euro. Zum Abschluss des Renntages steht mit dem Dr. Fritz Neuroth-Memorial ein weiterer stark besetzter Ausgleich III auf der Karte. Hier sollte sich Pretty Smart (Norman Richter), eine Halbschwester des amtierten Winterfavoriten Precious Boy, für knappe Niederlage zuletzt schadlos halten und zum Abschluss ihrer Rennkarriere eine weiteren Sieg landen.

Halali am 18. November
Kurzfristig wurde für diesen Termin ein weiterer Riemer Renntag ausgeschrieben. Innerhalb weniger Tage fand der MRV bei Sponsoren und Förderern entsprechende Resonanz, die ermöglichten, einen Großteil der Rennpreise und Züchterprämien zu finanzieren.

© Harald Schneider, München

Bremer Herbst-Renntag mit 2500 Besuchern

Oktober 28, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

logo_bremen.png

Bremen – Beim Herbst-Renntag (Sonntag, 28. Oktober) auf der GaloppRennbahn Bremen sind neun Rennen, die insgesamt mit 44.500 Euro dotiert waren, auf dem Geläuf ausgetragen worden. Höhepunkt des Tages war sicherlich das traditionsreiche Jagdrennen um den „Preis der Heinz Strassburg GmbH“. Hier kämpften vierjährige und ältere Pferde auf der Jagdbahn um den Sieg – nach 3400 Meter und elf Natursprünge stand der Sieger fest: „Vegano“ mit Jan Korpas im Sattel. Live dabei waren 2500 Gäste in der Vahr. Die GaloppRennbahn Bremen schüttete am Renntag eine Gesamtgewinnsummer über 104.117,16 Euro (Wettumsatz: 140.801,90 Euro) aus.

Neben dem Hauptrennen war ein weiteres Highlight des Renntages ein Ausgleich II, die „Bremer Herbst-Meile“. Sechs Pferde gingen hier an den Start. Eddie Pedroza mit „Don Carinio“ brachte hier seinen dritten Tagessieg mit vom Geläuf. Zweiter wurde „Orange Blue“ vor „Walinka“. Insgesamt siegte Pedroza fünf Mal an diesem Renntag.
Ein volles Feld gab es beim „Holiday on Ice-Rennen“, einem Ausgleich IV über 1600 Meter. 15 Starter wollten den Sieg. Schlussendlich galoppierte „Siegmund“ mit Jozef Bojko als erster über die Ziellinie.

Beim „Jockeyschulen Gemeinschafts-Cup“ stand der Nachwuchs im Mittelpunkt. Nicht der Pferdenachwuchs in diesem Falle, sondern die Auszubildenden zum Pferdewirt mit Schwerpunkt „Rennreiten“. Hier hatte Michal Kubik mit „Lucky Directa“ von den neun Startern die Nase vorn.

Zu Gast waren diesmal neben den Vollblutpferden auch Halbblüter – eine Kreuzung zwischen einem Vollblüter und einer anderen Pferderasse, beispielsweise einem Warmblüter. Über die 1600 Meter siegte „Sandsturm“ mit Eduardo Pedroza im Sattel. Übrigens: Die Chronik zum 150jährigen Jubiläum des Bremer Rennvereins gibt es ab sofort zum Preis von 29,90 Euro in folgenden Buchhandlungen: Thalia Buchhandlung, Leuwer Am Wall und bei Otto & Sohn in Vegesack.
Der kommende Renntag findet am Sonntag, 25 November, auf der GaloppRennbahn Bremen statt.

© Andrea Richter, Bremen

Nächste Seite »

Bottom