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Folge 16: Erbgutquetschung

Juli 26, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

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Zum Glück braucht man zum Bullriding Contest kein Epo oder andere Substanzen, die die Leistung erhöhen. Dorothee und Ekbert sind darüber sehr froh und freuen sich schon auf das einzige Gruppe I Rennen des Jahres in München Riem. Es wird spekuliert und philosophiert und am Ende bleibt die Erkenntnis: “Möglich ist alles!” Das erhöht die Vorfreude und Spannung auf die größte Kaffeeparty Münchens. Auch die Frage, ob der 2. Start nach Pause gut oder schlecht ausfällt, wird sich am Sonntag klären und ob der große Geschenkkorb den Weg in Dorothees und Ekberts Wohnung finden wird.

The Big1 in München Riem

Juli 26, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo MünchenMünchen – Nachdem in den letzten Jahren der Große Dallmayr-Preis in der Regel mit fünf, sechs oder sieben Startern besetzt war, werden am kommenden Sonntag, 29. Juli (Rennbeginn 13.30 Uhr) auf der Galopprennbahn München-Riem in der Gruppe 1-Prüfung um 155.000 Euro diesmal neun Pferde zum Start aufgaloppieren.Woran das liegt? Zum einen vor allem, dass kein Teilnehmer besonders heraussteht, zum anderen aber auch, weil das Riemer Renngeläuf international einen so guten Ruf genießt, dass auch heuer wieder zwei namhafte ausländische Rennställe ihre wertvollen Vollblüter nach München verladen werden.

Die Münchner

Aus lokaler Sicht stehen zwei Kandidaten besonders im Mittelpunkt. Der Münchner Besitzer Helmut von Finck hofft, dass sein Flagschiff Soldier Hollow, der Sieger von 2005, auch als Siebenjähriger nichts von seinem Können eingebüßt hat. Der ehemalige Galopper des Jahres soll, bevor er nächstes Jahr seine Zuchtkarriere beginnt, noch einmal Werbung in eigener Sache machen. Jockey Andrasch Starke wird dem von Peter Schiergen in Köln trainierten In the Wings-Sohn jedenfalls nicht im Wege stehen, denn der reitet seit Wochen in bestechender Form.

Dallmayr_2007.png Gefahr droht da schon eher vom zweiten Vertreter mit Münchner Interessen. Lange hatte kein in Riem trainiertes Pferd eine bessere Chance auf einen Erfolg in dem prestigereichen Rennen als Stall Salzburgs Poseidon Adventure. Der Schützling von Trainer Wolfgang Figge lieferte als Zweiter im Hamburger Hansa-Preis eine ganz starke Leistung ab, als er in der Zielgeraden dort sogar den letztjährigen Derby-Sieger Schiaparelli mächtig auf die Pelle rückte. Die diesmal kürzere Strecke wird ihm sicher entgegenkommen. Allerdings muss sich der Sadler´s Wells-Sohn noch um 2 bis 3 Kilo steigern um den Dallmayr-Preis zu gewinnen. Zuzutrauen ist es Poseidon Adventure, der mit Andreas Helfenbein den zur Zeit in der Statistik in Deutschland führenden Reiter im Sattel haben wird, allemal.

Dreimal Schlenderhan

Zweimal war Arcadio (Terry Hellier) im Großen Dallmayr-Preis schon als Favorit aufgaloppiert. Vor zwei Jahren scheiterte er an Soldier Hollow, im Vorjahr am Rennverlauf. Auch heuer war der Monsun-Sohn zweimal nicht vom Rennglück gesegnet und geht so fast als „vergessenes“ Pferd in die 2000 Meter-Prüfung. Eine „letzte Chance“ hat Arcadio jedoch noch verdient, zumal der etwas schwierige Kantonist am Sonntag mit Sommertag (Jiri Palik) einen Pacemaker zur Hand bekommt. Dritter Schlenderhaner im Feld ist Sommertags jüngerer Bruder Sommersturm (Frederik Johansson), dessen Form als Vierter im Union-Rennen durchaus als Empfehlung angesehen werden kann. Im Derby scheiterte er an den Bodenverhältnissen. Chancenlos wird Jens Hirschberger, der nicht nur wegen des Derby-Sieges mit Adlerflug grandios als Schlenderhaner Privat-Trainer gestartet ist, seine zweite „Waffe“ sicher nicht aufbieten.

Die Stuten

Meistens haben sich die Vertreterinnen des „schwachen“ Geschlechts im Dallmayr-Preis sehr beachtlich aus der Affäre gezogen. Kein Wunder also, dass sich sowohl Hans-Jürgen Gröschel mit Waleria (Andreas Suborics, Foto) als auch Andreas Wöhler mit Dominante (Jean-Pierre Carvalho) an die große Aufgabe wagen. Neben ihrer 2 Kilo Gewichtserlaubnis verfügen beide Stuten auch über genügend Potential für so eine Prüfung. Die Artan-Tochter Waleria ist immerhin die beste ältere Stute im Lande und hat den amtierenden Champion-Jockey im Sattel. Die Diana-Zweite Dominante zeigte zuletzt vor zwei Wochen in Krefeld eine so imponierende Vorstellung auf Listenebene, dass man der Etzeaner Monsun-Tochter auch diesmal etwas zutrauen kann.

Die Ausländer

Die bisher genannten Kandidaten würden schon ein tolles Rennen ergeben, das Sahnehäubchen zu einem Super-Rennen sind jedoch die starken ausländischen Gäste. Momentan sind noch sechs Pferde aus England bzw. Irland start-berechtigt. Der vom Gestüt Olympia gezogene und über die BBAG nach England verkaufte Formal Decree (Kerrin McEvoy) hat dort im Vorjahr ins Handicaps eine erstaunliche Siegesserie hingelegt. Kein Wunder, dass er anschließend auf dem Einkaufszettel von Sheikh Mohammeds Godolphin-Unternehmen stand. Beim Dubai-Carvinal im Winter konnte Formal Decree mit tollen Speedleistungen ebenfalls voll überzeugen. Zuletzt hatte der Diktat-Sohn Pech, als er in Longchamp wegrutschte und mit Frankie Dettori zu Fall kam. Das Rennen wurde von seinem Stallgefährten Stage Gift gewonnen. Bemerkenswert, dass Formal Decree bei dieser Gelegenheit als erste Farbe von Godolphin antrat. Mit seinem Rating von 113 ist er nicht zu unterschätzen.

Dass der Newmarket-Trainer Clive Brittain seine besten Pferde am liebsten auf jeder Hochzeit tanzen lässt, ist bekannt. So hatte sein Schützling Hattan (Eddie Ahern) heuer auch schon zehn Auftritte. Den Besten zuletzt als Zweiter nur um eine Nase geschlagen im Gran Premio di Milano über 2400 Meter. Auf der um 400 Meter kürzeren Strecke ist der Halling-Sohn aber genauso gut.

© Harald Schneider, München

Wissenstest

Juli 21, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Dallmayr-Karten.jpg

turfcast.de – Der zweite Saisonhöhepunkt in München-Riem steht vor der Tür, der Große Dallmayr-Preis. Ein Gruppe 1 Rennen für 3-jährige und ältere Pferde. Damit Sie diesen einmaligen Event nicht verpassen verlosen wir jeden Tag, bis zum 26.07.2007, je 2 Freikarten für den Großen Dallmayr-Preis. Sie müßen lediglich die tägliche Frage rund um den Großer Dallmayr-Preis beantworten. Keine Angst, die Fragen sind Read more

Europagruppe I – Highlight auf dem Grafenberg

Juli 20, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

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Düsseldorf – Ein weiterer Höhepunkt der Düsseldorfer Galoppsaison ist, neben dem Henkel Renntag um den Preis der Diana, die Austragung des Deutschlandpreises – Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Rennvereins. Diese Prüfung zählt ebenfalls zur sportlich höchsten Kategorie im Galopprennsport, der Europagruppe I, die in Deutschland nur sieben Mal ausgetragen wird.

Der seit 1888 ausgetragene Deutschland Preis wird über die klassische Derbydistanz von 2400 Meter gelaufen. Seit 1947 wird dieses Rennen in Düsseldorf ausgetragen und hat, neben dem Großen Preis von Baden, die größte internationale Tradition der sieben Gruppe I Rennen, denn bereits seit 1953 haben ausländische Pferde teilgenommen.

Im Deutschlandpreis waren überwiegend die deutschen Vertreter siegreich. Das zeugt von der hohen Qualität der heimischen Zucht. Dazu stellt der Deutschlandpreis wegen seiner Ausschreibung einen reizvollen Vergleich zwischen dem Derbyjahrgang und den älteren Pferden dar.

Ein qualitativ hochwertiges Feld schickt sich an, das Preisgeld von insgesamt 155.000,- € unter sich aufzuteilen. Darunter mit Schiaparelli, Dickens und Oriental Tiger die Plätze 1, 2 und 3 aus dem Deutschen Derby 2006.

Automobilbegeisterte können sich zudem auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Das Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé – das zur Zeit wohl exklusivste Cabriolet der Welt wird auf dem Grafenberg präsentiert werden. Der Prototyp 100 EX war erstmals 2004 auf dem Genfer Automobilsalon und kurz darauf in Köln präsentiert worden. Im Januar feierte das offene Luxusfahrzeug dann auf dem Autosalon in Detroit erfolgreich Premiere. In weniger als sechs Sekunden beschleunigt der 460 PS starke 6,75 Liter-Motor das 2.620 Kilogramm schwere Drophead Coupé von Null auf 100 km/h.

Die Modefans unter den geladenen Freunden und Förderern des Rennvereins freuen sich auf die weltweit edelsten Stoffe, die im Zelt von der italienischen Modelinie Kiton vorgestellt werden. Der italienische Luxus-Schneider Kiton legt größten Ehrgeiz darauf, dass alles aus einem Haus kommt. Vom Knopf bis zur letzten Naht. Vom Anzug bis zum Hemd. Das italienische Luxuslabel ist in Düsseldorf auf der Königsallee 28 vertreten.

STATS&FACTS:

Was haben die Ausnahmekönner Le Glorieux, Mondrian, Lomitas, Platini, Kornado, Sternkönig, Lando, Hollywood Dream, Ungaro, Nebos, Orofino, Acatenango oder Marienbard gemeinsam? Sie alle gewannen im letzten Vierteljahrhundert das Gruppe I Rennen am Grafenberg!

Der Deutschlandpreis wird bereits seit 1888 veranstaltet und gehört damit zu den ältesten deutschen Traditionsterminen. Seit 1947 wird dieses Rennen, zwischen 1997 und 2002 unter dem Patronat der WGZ-Bank, 2003 und 2004 als WestLB-Deutschlandpreis und seit 2005 als Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Rennvereins, ausgetragen. Der schnellste Sieger war 1994 „Sternkönig“ in einer Zeit von 2:25,3 Minuten.

Der erfolgreichste Jockey in diesem Rennen ist Fritz Drechsler, der zwischen 1958 und 1973 sieben Mal als erster über die Ziellinie kam, die erfolgreichsten Trainer sind Heinz Jentsch (8x) und Sven von Mitzlaff (7x).

Der letzte Ausländersieg datiert aus dem Jahr 2004, als Albanova unter Terry Hellier für Frau K. Rausing triumphierte. Davor konnten sich Marienbard (2003) Mutafaweq (2002), Ibn Bey (1990) und der große Le Glorieux (1987) in der Siegerliste verewigen.

Die Starter im Deutschlandpreis – Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Rennvereins

1 DICKENS:
Beim Jahresdebüt Vierter im Gran Premio de Milano. War in diesem Rennen einen Kopf vor Donaldson, dem Gewinner des Deutschlandpreises aus dem letzten Jahr. War 2006 hinter seinem Gegner im diesjährigen Deutschlandpreis, Schiaparelli, Zweiter im Deutschen Derby. Kommt aus dem Stall von Hans Albert Blume, der zuletzt mit den Siegen von Aspectus und Bussoni für Aufsehen sorgte.
Gesamtgewinnsumme: 127.580,- €

2 EGERTON:
Der Veteran im Hauptrennen – der 6-jährige Hengst aus dem Gestüt Röttgen muss sich aber nicht vor den jüngeren Gegnern fürchten. Egerton konnte in diesem Jahr bereits den JAXX – Grand Prix Aufgalopp, Gr. III in Köln gewinnen und war auf Gruppe II – Ebene im 36. Großer Mercedes Benz – Preis in Baden-Baden hinter dem Shooting Star und Galopper des Jahres 2006, Prince Flori, Zweitplatziert. Der von Peter Rau trainierte Hengst kennt bislang eigentlich nur gute Leistungen.
Gesamtgewinnsumme: 413.913,- €

3 ORIENTAL TIGER:
Der 4-jährige Auenqueller Hengst, von Trainer Uwe Ostmann in Mühlheim vorbereitet, geht mit einem Dritten Platz aus dem 111. IDEE-Hansa-Preis in das Düsseldorfer Rennen. Oriental Tiger komplettiert die Führungsriege aus dem Deutschen Derby 2006, bei dem er hinter Schiaparelli und Dickens den Zielpfosten in Horn überquerte. Konnte bei seinen bisherigen Starts nur einmal als Sieger vom Geläuf geholt werden – das war bei seinem ersten Lebensstart in Düsseldorf, wo er seine Maidenschaft direkt ablegen konnte. Danach lief Oriental Tiger stets mindestens unter die ersten Vier, im fehlte aber immer ein Quentchen Glück beim Rennverlauf.
Gesamtgewinnsumme: 267.300,- €

4 SCHIAPARELLI:
Der Starter aus dem Hause Schiergen ist frischer Gruppe II – Sieger. Schiaparelli konnte Ende Juni den 111. IDEE-Hansa-Preis für sich entscheiden. Davor war er in München auf gleicher Ebene Drittplatziert. Schiaparelli hatte in 2006 ein äußerst erfolgreiches Rennjahr – konnte 5 Rennen gewinnen, darunter auch das Deutsche Derby. Der Hengst kennt das Geläuf in Düsseldorf, wurde dreijährig Zweiter im Deutschlandpreis, musste sich nur Donaldson geschlagen geben, der im vergangenen Jahr den Deutschlandpreis gewinnen konnte.
Gesamtgewinnsumme: 413.700,- €

5 CONILLON:
Drittplatziert beim letzten Start im 172. Oppenheim-Union-Rennen, Gruppe II in Köln. Der Hengst aus dem Stall von Andreas Wöhler hat sich seit dem Saisondebüt über einen Ausgleich II und ein Listenrennen auf Gruppeniveau stetig gesteigert. Der 3-jährige Hengst dürfte, auch wegen des Gewichtsvorteils von 6 ½ kg, gute Chancen besitzen. Conillon hat Nennungen für weitere Gruppe I – Rennen in Deutschland. Wurde kurzfristig auf Grund des zu weichen Bodens in Hamburg aus dem diesjährigen Deutschen Derby gestrichen. Der Boden in Düsseldorf wird ihm mehr liegen.
Gesamtgewinnsumme: 35.850,- €

6 FIRST STREAM:
Zweiter Vertreter des dreijährigen Derbyjahrgangs neben Conillon. Trainer Mario Hofer schickt mit First Stream einen der gestrichenen Ittlinger Derbystarter ins Feld, die auf Grund des Bodens in Hamburg zum Nichtstarter erklärt wurden. Der Hengst gewann bislang ein Listenrennen in Baden-Baden, versuchte sich aber bereits auf Gruppeparkett und wurde Dritter im German Tote – Bavarian Classic in München. Dürfte in diesem Feld eher zu den Außenseitern gehören.
Gesamtgewinnsumme: 18.600,- €

Insgesamt werden 9 interessante Pferderennen veranstaltet, in denen 72 Pferde an den Start geführt werden. Neben dem mit 6 Pferden besetzten Gruppe I – Rennen, versprechen die anderen Rennen ebenfalls allerhöchste Spannung. Im 8. Rennen um 17.45 Uhr wird die lukrative Viererwette ausgespielt, bei dem sich die Wetter schon häufiger über Quoten im sechsstelligen Bereich freuen konnten.

Eine frühe Anreise ist zu empfehlen, da mit großem Andrang gerechnet wird.

Folgen Sie den Ausschilderungen zu den Parkplätzen Metro und Staufenplatz – zusätzlich kann die Ernst-Poensgen-Allee beidseitig halbhüftig beparkt werden.

Vom Metroparkplatz fährt ein kostenloser Busshuttle-Service die Rennbahn an. Ab Staufenplatz ist ein kostengünstiger Busshuttle-Service der RheinBahn eingesetzt. Ebenfalls wird wieder die Einbahnstrasse ab der Fahneburgstrasse eingerichtet, sodass diese 2spurig befahrbar sein wird.

Selbstverständlich findet auch wieder eine attraktive Wettnietentombola statt. Die Gewinner dürfen sich über Wettgutscheine von wettenLEIP und Gutscheine aus dem Fitnessbereich, wie Personal Training, freuen.

Die lieben Kleinen können auf Wunsch im „Baby Walz“ Kinderhort betreut werden, oder sich beim Ponyreiten wie ein richtiger Jockey fühlen.

Alle Besucher können ihre Wetten bargeldlos mit ihrer EC- oder Kreditkarte VISA, MAESTRO, MASTERCARD oder Geldkarte an den Kassen 17 und 18 im Innen- bereich und 23 und 24 im Außenbereich in der unteren Etage der 1. Tribüne durchführen. Sollte es bei dem Ausfüllen der Wettgutscheine Probleme geben, können an allen Kassen die Wetten angesagt werden.

© Sascha von Treel, Düsseldorf

Zweimal garantierte 10.000 EUR Ausschüttung

Juli 20, 2007 by Ekbert · Leave a Comment 

Logo KölnKöln – Die Experten rätseln auch ein wenig, was denn los ist in diesem Jahr mit den Zweijährigen. Ein ums andere Rennen für den jüngsten Jahrgang wurde in den letzten Wochen gestrichen bzw. wieder aus dem Programm genommen. Keineswegs, weil die Veranstalter nicht daran interessiert gewesen wären. Nein, daran lag es nie. Die Bereitschaft der Ställe, ihren Nachwuchs einmal im Rennen auf den Prüfstand zu stellen, ist derzeit eher gering. Mal eine, mal nur zwei Nennungen. Ansonsten Fehlanzeige.Warum, weiß keiner so ganz genau. Am strengen Winter kann es nicht gelegen haben. Denn der war ja bis auf ein paar Tage viel öfter mild als besonders hart, und die jungen Pferden konnte beinahe tagtäglich „durcharbeiten“, wie es im Fachjargon heißt. Mag sein, dass die jungen Pferde sich momentan jedoch nur verstärkt auf die namhafteren Trainingställe verteilen. Also Trainer mit kleineren Kontingenten kaum noch Zweijährige oder manchmal auch keinen einzigen davon in ihrem Stall haben. Und jene Trainer, die aus dem Vollen schöpfen können, haben verständlicherweise kein sonderliches Interesse daran, ihre Schützlinge gegeneinander antreten zu lassen.

Das könnte zumindest eine Erklärung sein. Mithin ist das Rennen für Zweijährige, welches das Programm am Samstag im Weidenpescher Park eröffnet, fast schon eine kleine Rarität. Allein die Stute Arralinara war nach Nennungsschluss auch hier die einzige Nennung gewesen. Dann kamen am Tag der Vorstarterangabe immerhin aber noch vier weiterer Pferdenamen hinzu: Spitzbube, Atalia, Larella und My Summer of Love. Was den Kölner Renn-Verein dann dazu bewog: dem Nachwuchs doch noch eine Chance zu geben – und zwar auf einer Distanz von 1300 Metern.

Aber keiner dieser fünf Namen im oneXtwo.com Festkurse für Frankreich-Cup (14.30 Uhr) sagt den Rennbahnbesuchern zunächst einmal übermäßig viel, sind doch sowohl der Hengst als auch die vier Stuten allesamt Debütanten. Demzufolge sollte es sich lohnen, jeden der Kandidaten zuvor im Führring einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Für alle Wetter selbstverständlich eine besonders spannende Herausforderung, um sich letztendlich den richtigen herauszupicken.

Auf das wettende Publikum warten im weiteren Programm allerdings noch zwei spezielle Bonbons, nämlich im oneXtwo.com Cup (16.30 Uhr) und im oneXtwo.com Head to Head-Rennen (17.00 Uhr). Hier gibt eine jeweils garantierte Auszahlung in der Dreierwette von 10.000 EUR. Was natürlich eine gewisse Stimulans darstellt, weil selbst bei absoluten Favoritenergebnissen noch durchaus lukrative Quoten zu erwarten sind.

© Elke Reissdorf, Köln

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